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23.07.2019

Bundesweit einheitliches Warnsystem für Notfälle im Kreis Plön offiziell im Einsatz

Landrätin wirbt für die App NINA als praktisches Notfallwarnsystem für die Hosentasche

Der Schutz der Bevölkerung ist eine wichtige, staatliche Aufgabe. Dabei spielt eine schnelle und sichere Warnung der Bevölkerung eine besondere Rolle. Um dem in Zeiten digitaler Endgeräte besser gerecht zu werden, hat der Kreis Plön das sogenannte modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) offiziell in Betrieb genommen. Damit erfolgen Warnungen der Bevölkerung über zum Beispiel größere lokale Brände, Evakuierungen oder Unfälle von Gefahrguttransportern künftig einheitlicher und schneller. Schon bisher wurden im Notfall alle verfügbaren Medien genutzt, um über Notfälle zu informieren. Neu ist, dass mit MoWaS alle Medien wie Rundfunk, Anzeigentafeln der Deutschen Bahn, verschiedene Online-Portale und Fernsehsender über Notfälle in effizienter Weise benachrichtigt werden können. Landrätin Stephanie Ladwig hat die Grundlage für solche einheitlichen, digitalen Notfallmeldungen geschaffen, indem sie eine Dienstanweisung für alle Behörden des Kreises unterzeichnet hat. „Damit haben wir nun ein System, das bundesweiten Vorgaben folgt, mit dem wir im Ernstfall, wenn die Sicherheit der Bevölkerung in Gefahr ist, über alle verfügbaren Medien noch passgenauer und effizienter warnen können“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig.

Für den einzelnen Bürger oder die Bürgerin wird durch das neue System vor allem die Notfall-Informations- und Nachrichten-App, kurz NINA, interessant. Sie zeigt Warnungen auf dem Smartphone an, wenn es zum Beispiel brennt, eine Straße nicht passierbar ist oder der Strom ausgefallen ist. Die App weist dabei auch darauf hin, dass beispielsweise Fenster und Türen geschlossen gehalten werden sollen oder Notunterkünfte eingerichtet worden sind. „Jede Bürgerin und jeder Bürger sollte sich die Warn-App NINA auf sein oder ihr Mobiltelefon herunterladen. Sie ist das praktische Notfallwarnsystem für die Hosentasche. Denn die App kann jederzeit über aktuelle Gefahrenlagen wie die Ausbreitung eines Gefahrenstoffes oder einen Großbrand warnen. Die App bietet zudem Unwetterwarnungen und Tipps für Notfallsituationen im Alltag wie Stromausfälle oder Feuer. Wer die App auf seinem Handy hat, geht also auf Nummer sicher“, wirbt Landrätin Stephanie Ladwig für die praktische Warn-App NINA.

Hintergrund:
Die Kreisverwaltung Plön ist zuständig für Warnungen der Bevölkerung vor Gefahrenlagen und organisiert die geordnete Zusammenarbeit der Behörden und Notfallorganisationen. Für digitale Warnungen gibt es seit 2017 die technischen Voraussetzungen durch das bundeseinheitliche MoWaS. Der Kreis Plön hat hierfür nun eine umfangreiche Dienstanweisung erstellt, in der genau geregelt ist, welche Behörde bei welchem Notfall in welcher Form die Bevölkerung warnen soll und darf. Das reicht von Meldungen der örtlichen Feuerwehren im Einsatzfall bis zu großen Notfällen des Katastrophenschutzes. Mit MoWaS liegt nun ein Modul-System vor, das durch klar definierte Szenarien eine schnelle und einheitliche Warnung über alle verfügbaren Medien ermöglicht. Dabei ist insbesondere die Warn-App NINA für den einzelnen Bürger oder die Bürgerin ein schneller und effizienter Weg zum eigenen Schutz. Da heutzutage viele Menschen ein Smartphone besitzen, ist gerade dies ein wichtiger Informationskanal für die zuständigen Behörden des Zivil- und Katastrophenschutzes, um die Menschen über Gefahren zu informieren und gleichzeitig konkrete Verhaltenshinweise zu geben.

Zur Erstellung der Dienstanweisung waren umfangreiche Vorarbeiten und Abstimmungen mit dem Kreisfeuerwehrverband, der Technischen Einsatzleitung und der Integrierten Leitstelle notwendig. In einer gemeinsamen Arbeitsgruppe auf Leitstellen-Ebene wurden Notfälle definiert, Vorlagen für Warn-Texte erstellt und geklärt, welche Behörde in welchem Fall welche Meldung automatisiert verschicken dürfen und sollen. Neben Zuständigkeiten und Auslösewegen hält MoWaS damit auch spezielle Vorlagen für die schnelle und direkte Warnung bereit. Zudem werden die Feuerwehren und Ordnungsämter der Kommunen Einweisungen und Schulungen durch den Kreis zur Handhabung dieser neuen Warnmöglichkeiten erhalten. Denn im Ernstfall soll jede Behörde sofort wissen, wie sie auf schnellstem Wege die Bevölkerung informieren und warnen kann.

Landrätin Stephanie Ladwig wirbt für die praktische Warn-App NINA.

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