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06.03.2017

Kreisverwaltung Plön stellt Aussagen des CDU-Kreisverbandes Plön klar

Mit Verwunderung hat die Kreisverwaltung Plön heute die Inhalte der CDU-Meldung zur Bahnstrecke Kiel-Schönberg zur Kenntnis genommen. Hierin werden vermeintliche Aussagen der Kreisverwaltung zum Planungsstand der Bahnstrecke Kiel-Schönberg als Grundlage für Bewertungen herangezogen. Diese Schlussfolgerung lässt sich aus der zitierten Passage jedoch bereits deshalb nicht ableiten, da die Aussagen der Kreisverwaltung in einen falschen Zusammenhang gestellt wurden. Die von der CDU zitierte Information der Kreisverwaltung aus dem aktuellen Bericht zur Gremienarbeit bezieht sich auf die Eisenbahnstrecke Neumünster-Plön (Antragsnummer AN/KT/2014/0029) und nicht, wie von der CDU dargestellt, auf die Bahnstrecke Kiel-Schönberg. Wie sich aus beiliegendem Auszug ergibt, bezieht sich die Textstelle ausschließlich auf die Bahnstrecke Neumünster-Plön.

Richtig ist, dass NAH.SH gegenwärtig die Vorteile der Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Neumünster-Plön sowie den damit in Zusammenhang stehenden Kostenaufwand durch Dritte eruieren lässt. Die von der CDU erwähnte Frage der Vertretbarkeit der Kosten spielt in Bezug auf die Bahnstrecke „Hein Schönberg“ nach Kenntnis der Kreisverwaltung derzeit keine Rolle mehr.

Die Forderung, alle Karten auf den Tisch zu legen, ist somit nicht nachvollziehbar. Denn die Fakten zu „Hein Schönberg“ sind bekannt und unverändert: Das Planfeststellungsverfahren wird aktuell vorbereitet und der Kreis Plön befindet sich in regelmäßigem Gesprächskontakt mit den betroffenen Verkehrsbetrieben AKN, VKH und NAH.SH.

Auszug aus dem Bericht zur Gremienarbeit 016/17:

Datum

Gremium

TOP

Sitzungsvorlage/ Antragsnummer

Thema

Beschluss

Umsetzung

erfolgt?

Art der Umsetzung / Bemerkung

22.05.2014

KT

12

AN/KT/2014/0029

Reaktivierung Eisenbahnstrecke Neumünster - Plön

Der Plöner Kreistag beauftragt die Kreisverwaltung, koordinierend gemeinsam mit der LVS Schleswig-Holstein sowie den Städten und Gemeinden Plön, Ascheberg, Wankendorf, Neumünster, den Bürgern des Kreises Plön in diesem Raum sowie Eisenbahnexperten schrittweise einen Katalog von Maßnahmen zu entwickeln, die die Reaktivierung der Eisenbahnstrecke Plön - Ascheberg - Wankendorf - Neumünster bewirken und sicherstellen können. Dazu gehören u.a. z. B.

- eine Bestandsaufnahme der Infrastruktur der vorhandenen Eisenbahnstrecke,

- eine Darstellung von nötigen Sanierungsmaßnahmen wie z.B. des Gleiskörpers, der Signalanlagen, der Bahnübergänge und des Bahnhofs Wankendorf,

- ein Konzept zur Vernetzung von Bahn und Bus in der Region;

- ein Finanzierungsplan (z. B. nach dem Modell der Reaktivierung von „Hein Schönberg").

☐ ja

☒ teilweise

Die NAH.SH lässt gegenwärtig durch Dritte die Vorteile der Reaktivierung der Eisenbahnstrecke sowie den Kostenaufwand eruieren. In diesem Zusammenhang wird vor allem die Frage der Vertretbarkeit der Kosten eine relevante Rolle spielen. Nach Auskunft der NAH.SH aus Februar 2017 ist eine Entwurfsfassung eines Gutachtens eingegangen, welche jedoch noch der Überarbeitung bedarf.

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Klingler, Jutta »
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