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21.07.2015

Entbürokratisierung in der Pflegedokumentation - Ministerin Alheit und Landrätin Ladwig werben für neues Strukturmodell »Ein-STEP«

Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte aus ambulanten und vollstationären Pflegeeinrichtungen beklagen vielfach, dass durch umfangreiche und als überbordend empfundene Pflegedokumentation wichtige Zeit für den Pflegebedürftigen fehlt.

Um dieses Thema aufzugreifen, fand am heutigen Dienstag, den 21. Juli 2015 eine Veranstaltung der Heimaufsicht des Kreises Plön mit Heimleitungen und Pflegedienstleitungen von Einrichtungen aus dem Kreisgebiet statt. Kern dieser Zusammenkunft war die Vorstellung des Projektes „Ein-STEP“ – einem neuen Strukturmodell für die ambulante und vollstationäre Pflege, das die Pflegedokumentation entbürokratisieren soll.

Um für die Einführung des neuen Modells zu werben, hat die Ministerin für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung, Kristin Alheit, die Heimleiterrunde besucht und zu dem Modell Stellung genommen: „Das Projekt `Entbürokratisierung in der Pflege´ ist wichtig und eigentlich lange überfällig. Das Verfahren wird von allen relevanten Akteuren auf der Bundesebene mitgetragen, stärkt die Kompetenz und Eigenverantwortung der Fachkräfte und macht Schluss mit überflüssiger Dokumentationsarbeit. Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass sich möglichst viele Einrichtungen am Umsetzungsprojekt beteiligen“. Die Ministerin bedankte sich zudem für das Engagement des Kreises: „Die Veranstaltung heute zeigt, dass der Kreis Plön und seine Aufsicht sich mit auf den Weg macht und den Einrichtungen zeigt, dass sie in der Umstellungsphase die Heimaufsicht im Rahmen ihrer Tätigkeit an ihrer Seite haben, das finde ich klasse!“

Landrätin Stephanie Ladwig erhofft sich von der geplanten Entbürokratisierung in der Pflegedokumentation nicht nur eine Erleichterung für die Einrichtungen sondern sieht darin auch einen Baustein zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufes: „Dies ist auch notwendig, wird doch diesem Berufsbild in den nächsten Jahrzehnten eine weiter steigende Bedeutung zukommen. Durch den demografischen Wandel werden bei uns absehbar immer mehr Menschen auf professionelle Pflege in ambulanter oder vollstationärer Umgebung angewiesen sein. Der Anteil der Senioren an der Einwohnerzahl des Kreises wird sich bis 2030 auf 31% erhöhen, gegenüber 24 % im Jahr 2012. Daher müssen wir uns unbedingt mit dem massiven Mangel an Fachkräften in der Pflege auseinandersetzen. Die Attraktivität des Pflegeberufes durch Entbürokratisierung zu steigern und den Pflegekräften im Arbeitsalltag mehr Zeit für die Pflege zu geben, kann dazu beitragen, Pflegekräfte in ihren Berufen zu halten, bzw. neue Pflegekräfte zu gewinnen.“

 
 

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