Klimaschutzteilkonzept für den Bereich eigene Liegenschaften des Kreises Plön
Nach Bewilligung der Fördermittel für das Teilkonzept durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit konnte im Sept. 2013 der Auftrag zur Erstellung des Konzeptes erteilt werden.
Untersucht werden 26 Liegenschaften bzw. Gebäudekomplexe des Kreises mit einer Bruttogeschossfläche von knapp 90.000m². Ziel und Förderauflage des Zuwendungsgebers ist es, die von der Bunderegierung vorgegebene massive Senkung der Klimaschadgas-Emission (CO2) bis 2050 um 80% bis 95% unter das Niveau von 1990 abzusenken. Dabei sollen die auf diesem Zielpfad notwendigen Maßnahmen für die nächsten 10 bis 15 Jahre identifiziert werden.
Begonnen hat das Projekt mit den zeitaufwändigen Begehungen aller Liegenschaften; diese sind bis Ende Januar 2014 fast abgeschlossen. Mit dem Bearbeitungsende im April/Mai 2014 wird der Kreis Plön ein Konzept erhalten, in dem Energie- und Kosteneinsparpotentiale aufgezeigt werden, die langfristig zu einer Haushaltsentlastung führen, deren Realisierung aber teilweise nur durch vorgeschaltete Investitionen erreicht werden kann.
Bei den Begehungen durch die Fachexperten hat sich bestätigt, dass das Potential für modernisierungsbedingte Investitionen in die Zukunft tlw. beträchtlich ist.
Auf Basis der Begehungen und der Akteneinsicht der gebäudespezifischen Daten werden in den nächsten Wochen diese Potentiale (Energie und CO2) ermittelt und die energetischen Maßnahmen herausgearbeitet.
Besonderer Wert wird auch auf die Erfassung und Dokumentation der Verbrauchsdaten gelegt; denn nur bei genauer Kenntnis der Daten können die in Frage kommenden Maßnahmen an Gebäudehülle, Anlagentechnik und der Betriebsweise richtig abgeschätzt werden.