Integriertes Radwegekonzept für den Kreis Plön
Zum Abschluß der umfangreichen Modernisierung der Radwegweisung veröffentlichte der Kreis im April 2026 diese Pressemitteilung.
Das im Dezember 2021 in Auftrag gegebene „Integrierte Radwegekonzept für den Kreis Plön“ wurde am 30.03.2023 in der vorliegenden Form vom Kreistag beschlossen. Ziele neben der Verbesserung des bereits bestehenden touristischen Radwegenetzes waren bessere Voraussetzungen für die Fahrradnutzung im Alltag und die Förderung der Intermodalität. Die Ämter, Städte und Gemeinden des Kreises wurden zum Projektbeginn zur aktuellen Situation befragt, um die lokalen Expertisen in das Konzept einfließen zu lassen.
Zunächst erfolgte die Überprüfung des beschilderten touristischen Radwegenetzes und der vorhandenen Infrastruktur. Auf Grundlage der Ergebnisse der Bestandserfassung des Radwegenetzes und der Bedarfsanalyse erfolgte die Überplanung des vorhandenen Netzes, ebenfalls unter Einbeziehung der Ämter, Städte und Gemeinden. Mit der Schaffung eines Grundnetzes, das den Belangen des Alltagsverkehrs genügt, aber auch neue Nutzungspotenziale für den Radverkehr erschließt, die sich zum Beispiel durch E-Bikes ergeben, soll der Radverkehr im Kreis Plön gestärkt und ausgebaut werden. Außerdem wurden die Schwachstellen im Radverkehrsnetz aufgedeckt, um zukünftige bauliche Maßnahmen sinnvoll umzusetzen. Die Fahrrad-Infrastruktur soll insgesamt verbessert werden. Ein benutzerfreundliches, digitales Beschilderungskataster ermöglicht es, die Standorte der Radwegweisung sowie deren Instandhaltung zu verwalten.
Das Konzept dient den kreisangehörigen Ämtern, Städten und Gemeinden auch dazu, sich einen Überblick über die ggf. vorhandenen Mängel zu verschaffen und eigene Projekte zur Optimierung der radtouristischen Infrastruktur, zum Beispiel zur Wegequalität oder zu begleitender Infrastruktur leichter realisieren zu können. Denn: Damit ist die Grundlage geschaffen, weitere Fördermittel abrufen zu können, da unterschiedliche Förderprogramme eine konzeptionelle Grundlage voraussetzen.
Gefördert wurde das Projekt mit Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) über die AktivRegionen Schwentine-Holsteinische Schweiz und Ostseeküste.
Hier finden Sie den Abschlussbericht:
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Alle weiteren Anlagen erhalten Sie auf Anfrage von Nicole Prey.