Von der Kaserne zum neuen Stadtteil : Konversion in Deutschland
Wenn eine Kaserne schließt, verändern sich die Städte und Gemeinden oft grundlegend. Denn: Die Bundeswehr ist mit ihren Kasernen zum einen wichtiger Arbeitgeber und zum anderen Teil des öffentlichen Lebens. Die Neuausrichtung der Bundeswehr betrifft aus diesem Grund nicht nur die Organisation selbst, sondern auch viele Städte und Gemeinden. In einem Stationierungskonzept legte das Bundesverteidigungsministerium 2011 fest wo und in welchem Umfang die Bundeswehr zukünftig Standorte unterhält. Die Veränderungen und Schließungen betreffen deutschlandweit 120 Orte – davon in Schleswig-Holstein allein 33. Die meisten Standorte schließen in den Jahren 2014 bis 2016.
Sobald die Soldaten die Kasernen verlassen haben, vermarktet die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) die Kasernen mit ihren Hallen, Verwaltungs- und Unterkunftsgebäuden. Für die Städte und Gemeinde erwächst eine Chance: Sie können ihre Wünsche, Vorstellungen und Ideen für das Areal städtebaulich neu planen.
Im Kreis Plön ist das Regionalmanagment Konversion / Plön Ostholstein Ansprechpartner zu allen kommunalen Fragen der Konversion.
Hintergrundinformationen zur Neuausrichtung der Bundeswehr