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"Migra-Mamas machen mut" am 28.09.22 - Veranstaltung im Rahmen der interkulturellen woche

„Wenn ich an meine Familie in meiner Heimat denke, dann ist meine Seele dort. Wenn ich aber an die Zukunft meiner Kinder denke, dann ist meine Seele hier in Deutschland“, resümiert Nasmiye Savas bei der Lesung aus dem Buch „Mama Superstar" mit anschließendem Gedankenaustausch in der Tourist-Information Plön. Die Plönerin Martine Lestrat legte mit der Lesung die Basis für einen regen Austausch. Denn in dem Buch „Mama Superstar" beschreiben Töchter aus 11 Nationen sehr einfühlsam und rührend ihre nach Deutschland migrierten Mütter und erläutern, warum diese ein „Superstar“ sind. Fünf Frauen aus Frankreich, der Ukraine, Türkei, Afghanistan und Syrien erzählten der Moderatorin Dr. Reyhan Kuyumcu von der Christian-Albrecht-Universität Kiel beim Gedankenaustausch ihre persönlichen Empfindungen und Erlebnisse, als sie nach Deutschland migrierten. Die Erwartungen von Deutschland waren bei vielen gleich: das Paradies – kein Krieg mehr und krankenversichert. Allerdings sorgte die Bürokratie zunächst für Ernüchterung. Die Migrantinnen und deren Familien, die zwischen vier und 38 Jahren in Deutschland wohnen, leben in zwei Kulturen. Und so ist es für jede von ihnen ganz natürlich, dass sie mit ihren teilweise in Deutschland geborenen Kindern die Heimat-Sprache sprechen. Zugehörig fühlen sich die Frauen zu beiden Kulturen. „Ich habe zwei Heimaten“ bringt Dr. Reyhan Kuyumcu, die als Erwachsene aus der Türkei nach Deutschland zog und als Sprachwissenschaftlerin an der CAU Kiel lehrt, auf den Punkt. Einigkeit herrschte bei der Podiumsrunde die Aussage einer Frau aus dem Publikum mit italienisch-eritreischen Wurzeln: „Wir müssen viel mehr machen, um Akzeptanz zu erhalten.“ Nicht von anderen gedanklich in eine „Schublade“ gesteckt zu werden, sei eine große Herausforderung.  „Mit der Veranstaltung soll Frauen mit Migrationsgeschichte eine Bühne gegeben werden“, erläutert die Organisatorin Koordinatorin für Integration und Teilhabe des Kreises Plön, Jutta Ziegler. Damit seien nicht nur Migrantinnen gemeint, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland geflohen seien. Auch Frauen, die beispielsweise aus beruflichen Gründen, zum Studium, aus Liebe oder schon deren Familie vor vielen Jahren nach Deutschland migriert, zählen dazu.  (Text: Kerstin Ahrens)

Fotos der Veranstaltung finden Sie in der Dokumentation. 


Dokument anzeigen: Migra-Mamas machen Mut -Dokumentation
Dokumentation der Veranstaltung "Migra Mamas machen Mut" am 28.September anlässlich der Interkulturellen Woche 2022

PDF, 13 MB


Arbeitsaufnahme Ukraine

14.07.22: Die Ausländerbehörde erreichen immer wieder Anfragen von ukrainischen Geflüchteten, die noch keine Fiktionsbescheinigung haben, aber gerne arbeiten möchten. Um in diesen Fällen prioritär Abhilfe zu schaffen, bittet die Ausländerbehörde um Übersendung einer E-Mail an Ukraine@kreis-ploen.de (Betreff: Arbeit). Dieser E-Mail ist ein Dokument (Entwurf Arbeitsvertrag o.ä.) beizufügen. Diese Fälle werden dann vorrangig behandelt.


Viele Wichtige Infos finden Sie in unserem Sondernewsletter Ukraine vom 03.04.2022: 

Sondernewsletter Ukraine vom 07.04.2022

Hotline der Ausländerbehörde: 04522/743-677  ukraine@kreis-ploen.de 

bezüglich Fragen zu ausländerrechtlichen Themen für Flüchtlinge aus der Ukraine, die sich im Kreis Plön befinden.

Die Hotline ist von Mo.-Fr. 08:00-12:00 Uhr und Di. 14:30-17:00 Uhr erreichbar. 

WICHTIGE Informationen auf Ukrainisch bzw. Russisch sind hier verlinkt:

Dokumente in Ukrainisch

Dokumente in Russisch

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Übersicht der Hilfsangebote

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Ehrenamtliches Engagement

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Liebe Neuankömmlinge,
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Jeder von uns kann helfen! Integrationsarbeit wird immer nur dann erfolgreich sein, wenn sie als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird. Wenn wir gemeinsam aktiv sind, besteht die Möglichkeit, dass jeder Neuankömmling einen bestmöglichen und hoffentlich sorgenfreien Start in ein neues Leben erhält.

Mit unserem Angebot möchten wir den zu uns kommenden Menschen mit oder ohne Fluchthintergrund, aber auch den vielen ehrenamtlich tätigen Personen sowie den Kommunen hilfreiche und interessante Informationen zur Verfügung zu stellen. Bei Fragen und Anregungen zu unserem Angebot wenden Sie sich gerne an die Redaktion.

Ihre
Stephanie Ladwig
Landrätin

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