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Die abwechslungsreiche Landschaft ist geformt durch die verschiedensten
Eiszeiten, die Schleswig-Holstein gestaltet haben. Sie dienst heute
der Landwirtschaft als ertragreiche Grundlage - stolze Bauernhöfe und große Güter finden sich im seenreichen
Hügelland. Grund- und Endmoränenbildung der letzten Eiszeit haben an der Ostseite der nordelbischen Halbinsel
eine reichgegliederte Hügellandschaft entstehen lassen, deren Höhen und Senkungen im Kreis Plön im Durchschnitt
zwischen 20 und 70 m liegen.
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In der Holsteinischen Schweiz, die sich etwa von Preetz über Plön und Lütjenburg in
den Kreis Ostholstein hinein erstreckt, erreichen die Anhebungen Höhen bis zu 147 m (nördlich von
Kirchnüchel), 128 m (Pilsberg bei Lütjenburg mit dem Hessensteim), 126 m (bei Neu-Harmhorst). Nur die "Salzwiesen" am Nordrand der
Probstei zwischen Stein und Schmoel und das Land zwischen der Küste und den beiden Binnenseen
bei Behrensdorf, Hohwacht und Sehlendorf erheben sich nur wenige Meter über den Meeresspiegel.
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| Ständig
verbesserte und erweiterte Deichbauwerke verhindern hier den wiederholten Einbruch der Ostsee, während an
anderer Stelle der Küste, so vor Hohwacht und Hohenfelde, bis zu 20 m hohe Steilufer Schutz
vor Überflutungen bieten.
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Die Wasserscheide zwischen Nord und Ostsee verläuft im Westteil des Kreises. Sie entwässert zum Beispiel die beim Gut Schönhagen,
Gemeinde Schillsdorf, entspringende Eider in die Nordsee. Der weitaus größte Teil des
Kreises ist jedoch mit seinen Wasserläufen zur Ostsee verbunden. Schwentine und Kossau durchziehen mit ihren
Tälern, ihren Windungen und mit ständigem Wechsel ihres landschaftlichen Rahmens den
Kreis und verbinden die vielen Seen untereinander.
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Über etwa drei Viertel der Gebietsfläche des
Kreises dehnt sich ein überwiegend fruchtbares Acker- und Weideland in einer typischen
Knicklandschaft. Neben mittel- und kleinbäuerlichen Betrieben findet sich eine landwirtschaftliche Großbetriebsstruktur mit
langer Tradition. Auf etwa 9.000 ha Seen und fließenden Gewässern wird eine lohnende
Binnenfischerei ausgeübt. Die forstwirtschaftlich genutzten Flächen, überwiegend
Laub- oder Mischwald, vereinzelt auch reiner Nadelwald, erstrecken sich über ein Zehntel des Kreisgebiets.
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