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Im Jahr 1863 richtete der dänische König eine Provinzialregierung für das Herzogtum Holstein mit Sitz im 1636 erbauten Plöner Schloß ein.
Sie musste jedoch schon Ende des gleichen Jahres der österreichisch-preußischen Besetzung
weichen. Nach dem Sieg Preußens und Österreichs über Dänemark wurde das Herzogtum Holstein und damit das Gebiet des
Kreises Plön in den Jahren 1865 und 1866 der österreichischen Statthalterschaft unterstellt. Der Krieg zwischen Österreich und Preußen beendete
die gemeinsame Regierung beider Großmächte und öffnete den Weg zur vollen Einverleibung
Schleswig-Holsteins als Provinz in die preußische Monarchie.
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Die Geschichte der
preußisch-deutschen Provinz, des jetzigen deutschen Bundeslandes Schleswig-Holstein,
beginnt mit dem Besitzergreifungspatent König Wilhelms I. vom 12. Januar 1867. Die noch im
September 1867 eingeleitete preußische Verwaltungsreform ließ den Kreis Plön aus einer Vielzahl örtlicher
Verwaltungseinheiten entstehen, die in dänischer Zeit unverbunden nebeneinander bestanden hatten. Insgesamt erhielt er eine Gebietsfläche von 96.000 ha, auf der etwa
50.000 Einwohner lebten.
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Das Gebiet des Kreises Plön wurde im Lauf der Jahrzehnte wiederholt verändert. Eine bedeutsame Gebietserweiterung erfuhr der Kreis Plön
durch die Auflösung des westlichen Nachbarkreises Bordesholm im Jahr 1932. 31 Gemeinden mit 18.000 Einwohnern auf einer Gebietsfläche
von 25.000 ha kamen damit zum Kreis Plön. Hierzu gehörten auch die Fördegemeinden
Schönkrichen, Mönkeberg, Kitzeberg und Heikendorf.
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Gaarden, Ellerbek und Elmschenhagen wurden in den Jahren 1901, 1910 und 1939, Moorsee,
Meimersdorf, Rönne und Wellsee 1970 nach
Kiel eingemeindet. Brachenfeld und Teile von Tungendorf gingen 1938 und 1970 nach Neumünster.
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Die
Kreisgebietsreform des Jahres 1970 verkleinerte den Westteil des Kreisgebietes schließlich noch um neuen Gemeinden mit etwa 7.000 Einwohnern und einer Fläche von 7.200 ha,
die dem Kreis Rendsburg-Eckernförde zugelegt wurden. Dem Kreis Plön gehören heute insgesamt 86 Gemeinden an; darunter drei Städte, sieben amtsfreie Gemeinden und 76 amtsangehörige
Gemeinden in sieben Ämtern. Ende 1998 lebten im Kreis Plön 130.468 Menschen. Der Kreis Plön liegt im östlichen Teil des Landes
Schleswig-Holstein zwischen der Ostsee und der Holsteinischen Schweiz. Etwa 50 km Ostseeküste, mehr als 80 Binnenseen und ein
reichgegliedertes Hügelland machen ihn zu einem der landschaftlich schönsten und reizvollsten Gebiete im nördlichsten Bundesland. |
Mit einer Fläche von 1.081 qkm ist der Kreis Plön der viertkleinste unter den elf Landkreisen in Schleswig-Holstein. Im
Norden und Osten grenzt der Kreis an die Ostsee, im Westen an die Stadt Kiel, den Kreis Rendsburg-Eckernförde und die Stadt Neumünster, im Süden und
Osten an die Kreise Segeberg und Ostholstein.
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