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© Bild von Matt why do you need my last name? auf Pixabay  
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Schule geschlossen, Kindertagesbetreuung auf Notbetreib umgestellt, Spielplatz dicht, Jugendzentrum auch nicht mehr geöffnet, Spielkontakte sollen eingeschränkt bzw. ganz ausgesetzt werden.
Für Eltern und ihre Kinder kann dies eine schwere Zeit werden. Auch wenn das morgendliche Aufstehritual entfällt und die schulische Belastung teilweise nicht mehr ganz so hoch sein mag. Der Alltag für Familien kann durch die Begrenzungen schnell zu einer Belastung werden.
Gemeinsame Zeit in der Familie gibt auch die Chance, sich näher zu kommen, zusammen zu rücken. Dieses ständige Zusammensein in der Enge einer Wohnung kann aber auch zu Auseinandersetzungen, Konflikten und Krisen führen.

Ein falsches Wort, oft gar nicht so böse gemeint, kann dann schnell eine Lawine auslösen, in der Eltern und Kinder sich gegenseitig Vorwürfe machen, auch mal anschreien oder -wenn es eskaliert- sogar gegeneinander tätlich werden.

Was also tun in dieser Krise?
Wichtig ist, dass Eltern mit ihren Kindern versuchen, den Alltag zu strukturieren. Bei kleineren Kindern helfen hier feste Rituale: aufstehen, gemeinsam frühstücken, zusammen auch mal an die frische Luft gehen, dabei natürlich den Kontakt mit Anderen unbedingt meiden, gemeinsame Spiele für die ganze Familie einbauen; für das Fernsehen und Nutzen anderer Medien fest gelegte Zeiten vereinbaren und diese dann auch einhalten.

„Die Strukturierung mit festen Regeln hilft insbesondere den Kindern in einer solchen Situation sehr und ist wichtig für das Miteinander“, so Anselm Brößkamp, Leiter des Amtes für Familie und Jugend in der Kreisverwaltung Plön.

Trotz allen Bemühens kann es aber doch vorkommen, dass Eltern manchmal nicht weiter wissen. Dann kann ein Telefonat mit einer Fachkraft und unterstützende Beratung oft hilfreich und entlastend sein.
Auch wenn eine persönliche Beratung aufgrund der aktuellen Lage derzeit regelhaft nicht möglich ist:
Die Beratungsdienste stehen Eltern, Kindern und Jugendlichen natürlich in dieser Situation zur Seite.

„Auch in dieser Krise lassen wir Eltern mit ihren Kindern nicht im Regen stehen“, so Brößkamp weiter. „Die Beratungsstellen sind auf telefonische Unterstützung eingestellt“.
Wenden können sich Eltern an die Beratungsstelle in Erziehungs- und Lebensfragen des Diakonischen Werkes im Kreis Plön (Telefon 04342 71734).

Auch das Kinderschutz-Zentrum steht mit seinen kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in akuten Krisensituationen, wenn es z.B. um körperliche und sexuelle Gewalt oder um Vernachlässigung geht, für telefonische Beratungen bereit (Telefon 0431 122180 oder Mobil 0176 32 108763).
Gerade bei Eltern mit Neugeborenen entstehen oft Unsicherheiten und Ängste. Hier hat das Kinderschutz-Zentrum eine Babysprechstunde eingerichtet (Telefon 0176 50114965).

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Allgemeinen Sozialen Dienstes (ASD) im Amt für Familie und Jugend des Kreises Plön stehen zur Unterstützung durch telefonische Beratungen bereit. Den ASD erreichen Sie über die zentrale Rufnummer des Jugendamtes (Telefon 04522 743 551).

Alle Beratungen sind kostenfrei und werden vertraulich behandelt.

„Scheuen Sie sich nicht anzurufen. Der Kreis Plön steht den Familien mit seinen Partnern in den Beratungseinrichtungen gerne an der Seite. Und melden Sie sich ohne Scham, bevor es erst zu einer wirklichen Krise kommt, “ so Landrätin Stephanie Ladwig abschließend.

Kontakt

Nicole Heyck »
Hamburger Str. 17-18
24306 Plön
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Telefon: +49 4522 743 475
Fax: +49 4522 743 95 475
E-Mail schreiben oder Formular
Jutta Klingler »
Hamburger Str. 17-18
24306 Plön
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Telefon: +49 4522 743 376
Fax: +49 4522 743 95 376
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