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Beratung für Menschen mit psychischer Erkrankung oder psychischen Störungen

 

Sozialpsychiatrischer Dienst

SAMMELNUMMER

04522/743-646

Der Sozialpsychiatrische Dienst des Amtes für Gesundheit des Kreises Plön ist ein ärztlicher und sozialpädagogischer Fachdienst. Er richtet sich an Menschen in Belastungssituationen, psychisch kranke Menschen und Menschen mit Suchtproblematik. Wenn herkömmliche Hilfen nicht mehr greifen, sich eine Notlage abzeichnet und eine Gefährdung bevorsteht oder schon besteht, kann der Sozialpsychiatrische Dienst helfend und unterstützend tätig werden. Zum Aufgabenbereich des Sozialpsychiatrischen Dienstes gehören unter anderem:

  • Bei Verdacht auf eine psychische Erkrankung Betroffene, Angehörige und Bekannte  zu beraten, wenn nötig eine Gefährdungslage abzuwehren und wenn möglich in weiterführende Hilfen zu vermitteln.
  • Meldungen annehmen und abklären sofern der Verdacht auf eine drohende Hilflosigkeit aufgrund psychischer Erkrankung droht und/oder bereits besteht.
  • Medizinische und psychosoziale Beratung, auf den individuellen Einzelfall bezogen. Bewältigungshilfe für Menschen in Krisensituationen und psychiatrischen Notfällen mit dem Ziel, die Situation in Übereinstimmung mit dem Betroffenen zu  lösen.
  • Krisenintervention.

Hilfen des Sozialpsychiatrischen Dienstes in akuten Krisensituationen:  
Wir stehen Ihnen bei akuten seelischen Krisensituationen und bei psychischen Erkrankungen mit Rat und Tat beiseite. z. B.

  • bei Ängsten, Depressionen, Verwirrtheit, Selbstmordgedanken
  • bei Problemen durch Alkohol, Drogen oder Medikamente
  • bei Problemen mit sich selbst oder wenn Sie sich von Ihrer Umwelt nicht verstanden  fühlen
  • nach einem Klinikaufenthalt, als Unterstützung, um sich im Alltag zurechtzufinden
  • bei Krankheiten und Behinderungen, die Sie in finanzielle Not gebracht haben
  • wenn Sie oder ein Angehöriger in einer der oben genannten Situationen Probleme mit einem Angehörigen haben.

Der Sozialpsychiatrische Dienst informiert unter anderem über folgende Angebote:  

  • Beratungsstellen, ambulante Betreu­ung, Wohnheime oder -gruppen, Be­gegnungsstätten, Gruppenangebote, Ärzte, Psychologen, Klinik/ Tagesklinik, Arbeitsmöglichkeiten/-training/-vermittlung. Altenheime, psychiatrische Kranken- und Kurzzeitpflege, Schuld­nerberatung, Suchtberatung.
  • Vermittelt auf Wunsch geeignete weiterführende Hilfen durch Weiterleitung an die Verantwortlichen der Hilfeplanung.
  • Unterstützt mit praktischer Lebensbera­tung, um ein selbstständiges Leben in der eigenen Wohnung zu ermöglichen, z.B. durch Hilfen zur Tagesstrukturierung, Frei­zeitgestaltung, Antragsstellung bei Behör­den, planvollen Geldeinteilung usw.
  • Zudem erhalten Sie Informatio­nen zum Thema der gesetzlichen Betreu­ung nach BGB/Vollmachten.
  • „Psychosozialer Beratungsführer - Kreis Plön“.  Hier finden Sie alle Hilfs- und Beratungsangebote. Den Beratungsführer können Sie im Downloadbereich herunter laden oder hier: Psychosozialer Beratungsführer.
  • Gesprächskreise, Gruppen:   Wenn Sie Anschluss an andere Menschen suchen, sich mit anderen austauschen möchten, die ähnliche Probleme wie Sie haben, können Sie bei uns Anschriften und Ansprechpartner/-Innen erhalten.

 

Neben den genannten Hilfen und dem Beratungsspektrum des Sozialpsychiatrischen Dienstes werden den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Plön weitere Hilfen aus dem Kreis der gemeindepsychiatrischen Versorgung angeboten:
Weiterführende Hilfen

 

In akuten Krisensituationen bemühen wir uns um schnelle Unterstützung und Abwendung von Gefahren!

Leistungsbeschreibung

Stationäre Pflegeeinrichtungen (Pflegeheime) entsprechend des Sozialgesetzbuches sind selbständig wirtschaftende Einrichtungen, in denen Pflegebedürftige:

  • unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft gepflegt werden,
  • ganztägig (vollstationär) oder nur tagsüber oder nur nachts (teilstationär) untergebracht und verpflegt werden können.

Wenn Sie ein Altenheim / Pflegeheim betreiben wollen, müssen Sie dies bei der Heimaufsichtsbehörde anzeigen.

Voraussetzungen

  • Sie müssen dauerhaft in der Lage sein, eine ausreichende und gleichmäßige pflegerische Versorgung der Pflegebedürftigen zu gewährleisten,
  • Ihre Pflege und Versorgung müssen der nach dem Pflegeversicherungsgesetz und den rahmenvertraglichen Vereinbarungen gebotenen Qualität entsprechen,
  • Ihre Pflegeeinrichtung muss
    • wirtschaftlich arbeiten,
    • unter der fachlichen Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft stehen,
    • geeignete Pflegekräfte beschäftigen und
    • in geeigneten Räumlichkeiten untergebracht sein.

An wen muss ich mich wenden?

  • An die Kreise oder kreisfreien Städte, wenn die Heimaufsicht betroffen ist,
  • an das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (MSGWG), wenn es um die Bedarfsplanung für Pflegeeinrichtungen, die einen überregionalen Bedarf abdecken oder die unmittelbar unter Aufsicht des Landes Schleswig-Holstein stehen geht.

Was sollte ich noch wissen?

Informationen zum Thema Sucht finden Sie auch auf den Internetseiten der Landesregierung Schleswig-Holstein.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Anzeige soll spätestens drei Monate vor der Aufnahme des Betriebes erfolgen.

Rechtsgrundlage

  • Sozialgesetzbuch (SGB) - Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung,
  • Gesetz zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit (Pflege-Versicherungsgesetz - PflegeVG),
  • Ausführungsgesetz zum Pflege-Versicherungsgesetz (Landespflegegesetz - LPflegeG),
  • § 13 Gesetz zur Stärkung von Selbstbestimmung und Schutz von Menschen mit Pflegebedarf oder Behinderung  (Selbstbestimmungsstärkungsgesetz - SbStG) Pflegegesetzbuch Schleswig-Holstein - Zweites Buch,
  • Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (Allgemeiner Gebührentarif) Tarifstelle 11.14.4  - VwGebV.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Notwendige Unterlagen zur Anzeige des Betriebs besonderer Wohn-, Pflege- und Betreuungsformen sind in § 13 Selbstbestimmungsstärkungsgesetz (SbStG) geregelt.

Rechtsgrundlage

  • Gesetz zur Hilfe und Unterbringung psychisch kranker Menschen (Psychisch-Kranken-Gesetz - PsychKG),
  • Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG).

An wen muss ich mich wenden?

An Ihren Kreis oder Ihre kreisfreie Stadt (Öffentlicher Gesundheitsdienst, Gesundheitsamt oder Sozialpsychiatrischer Dienst).

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren von 30,00 Euro je zugelassener Heimplatz (mindestens jedoch 300,00 Euro) gemäß Landesverordnung über Verwaltungsgebühren (allgemeiner Gebührentarif) an.

Leistungsbeschreibung

Sie suchen als Betroffene oder Angehörige Beratung, Hilfe oder Unterstützung für Menschen mit psychischer Erkrankung oder psychischen Störungen,

  • zur Bewältigung von Krisensituationen oder psychischen Notfällen,
  • bei Ängsten, Depressionen, Verwirrtheit, Selbstmordgedanken,
  • bei Problemen mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten (Suchtberatung),
  • nach einem Klinikaufenthalt,
  • bei Krankheiten und Behinderungen, die Sie in finanzielle Not gebracht haben,
  • zur Einleitung und Vorbereitung beruflich rehabilitativer oder tagesstrukturierter Maßnahmen,
  • zur Unterstützung im häuslichen Bereich oder
  • zur Aufnahme in geschützte Wohnformen (z. B. betreutes Wohnen)?

Zuständige Behörde

Abteilung Sozialpsychiatrischer Dienst »
Amt für Gesundheit
Hamburger Straße 17-18
24306 Plön
Karte anzeigen
Telefon: 04522 743-646
Fax: 04522 743 95-646
E-Mail schreiben oder Formular

Kontakt

Detlef Frehse »
Amt für Gesundheit
Telefon: +49 4522 743 489
Fax: +49 4522 743 95 489
E-Mail schreiben oder Formular
Frau Dr. Ute Jastrow »
Amt für Gesundheit
Telefon: +49 4522 743 377
Fax: +49 4522 743 95 377
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Torben Petersen »
Telefon: +49 4522 743 519
Fax: +49 4522 743 95 519
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Susanne Bichel »
Amt für Gesundheit
Telefon: +49 4522 743 393
Fax: +49 4522 743 95 393
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