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Infektionsschutz

Leistungsbeschreibung

Ziel des Infektionsschutzes ist es, übertragbaren Krankheiten beim Menschen vorzubeugen, Infektionen frühzeitig zu erkennen und ihre Weiterverbreitung zu verhindern.

Die zuständigen Stellen erfassen die meldepflichtigen übertragbaren Krankheiten, werten diese Informationen aus, treffen die zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten erforderlichen Maßnahmen. Sie beraten kostenlos, bieten Impfungen an und führen Schulungen durch.

An wen muss ich mich wenden?

An den Kreis oder die kreisfreie Stadt (Fachdienst für Gesundheit oder Gesundheitsamt).

Rechtsgrundlage

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG)

Was sollte ich noch wissen?

Eine Epidemie (Seuche) ist eine außergewöhnlich häufig auftretende Infektionskrankheit innerhalb eines geografisch beschränkten Gebietes. Epidemisch auftretende Infektionskrankheiten sind zum Beispiel Pest, Cholera, Typhus und Grippe. Eine kontinentübergreifende Epidemie wird als Pandemie bezeichnet.

Kontaktdaten der Öffentlichen Gesundheitsdienste und Gesundheitsämter finden Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein (MSGWG).

Downloads Infektionsschutz

Warnung vor Krätze (Skabies)

Im Kreis Plön ist in einer Gemeinschaftseinrichtung die Krätze aufgetreten. Die Krätze, medizinisch Skabies (Scabies), ist eine ansteckende Hauterkrankung, die von Milben verursacht wird. Die Milben und deren Kot lösen in der Haut eine allergische Reaktion aus, die mit Ausschlägen und starkem Juckreiz verbunden ist. Bei der Erstinfektion beträgt die Inkubationszeit (die Zeit zwischen Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitssymptomen) 2 bis 6 Wochen, bei Folgeinfektionen 1 bis 4 Tage. In komplizierten Fällen können durch die Hautöffnungen bei Skabiesbefall Bakterien eindringen und Hauteiterungen oder sogar schwere Nierenkomplikationen verursachen. Skabiesmilben werden direkt durch engen Körperkontakt oder indirekt über Kleidung und Stoffe übertragen. Je länger und intensiver der Kontakt, umso höher das Ansteckungsrisiko.

Leiter von Gemeinschaftseinrichtungen wie Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas sollten besonders wachsam sein, denn in Gemeinschaftseinrichtungen verbreiten sich Milben sehr leicht. Jeder, der wegen Hautsymptomen und Juckreiz zum Arzt geht, soll, falls in Ihrem Umfeld Krätze aufgetreten ist, den Arzt darauf hinweisen.

Die Symptome sind sehr unangenehm, mit der richtigen Therapie lässt sich die Krätze aber gut behandeln. Ganz wichtig dabei ist, dass die Therapie entsprechend Beipackzettel durchgeführt wird. Insbesondere bei der Behandlung mit Creme ist dabei darauf zu achten, die gesamte Körperoberfläche einzucremen (außer gegebenenfalls dem Gesicht). Sehen Sie dazu die Information zur Behandlung mit Tabletten oder Creme, ebenso auf dieser Webseite.

Das Amt für Gesundheit

Zuständige Behörde

Amt für Gesundheit »
Hamburger Straße 17-18
24306 Plön
Karte anzeigen
Telefon: 04522 743-531
Fax: 04522 743-467
E-Mail schreiben oder Formular

Kontakt

Frick, Nico »
Telefon: +49 4522 743 388
Fax: +49 4522 743 95 388
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Starke, Dennis »
Telefon: +49 4522 743 387
Fax: +49 4522 743 95 387
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