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Rasenmähroboter sind eine Gefahr für Igel 

Nächtlicher Einsatz von Rasenmährobotern gefährdet Tierwelt

Kreis Plön ruft dazu auf, Rasenmähroboter in der Dämmerung und nachts abzuschalten

Für dämmerungs- und nachtaktive Tiere stellt der Einsatz von Rasenmährobotern eine große Gefahr dar. Viele Amphibien, Eidechsen und kleine nachtaktive Tiere zeigen kein Fluchtverhalten – Igel beispielsweise rollen sich im Vertrauen auf ihre Stacheln zu einer Kugel zusammen. Die meisten Mähroboter erkennen diese kleineren, im Gras liegenden Tiere nicht als Hindernis. Dadurch kommt es zu Verletzungen unterschiedlicher Schwere: darunter Schnittwunden oder abgetrennte Gliedmaßen bis hin zur Tötung. Der Kreis Plön appelliert daher an die Betreiber/-innen von Mährobotern, diese aus Arten- und Tierschutzgründen nur tagsüber in Betrieb zu nehmen.

Igelfreundlicher und naturnaher Garten

Als Unterschlupfe nutzen Igel meist „verwilderte“ Ecken im Garten: dichtes Gebüsch und Hecken, große Laub-, Reisig- und Komposthaufen sowie Hohlräume unter Baumwurzeln, Holzstapeln und Steinhaufen. Dort verkriechen sie sich tagsüber, ziehen ihre Jungen auf oder legen im Herbst ihre Winternester an. Ein naturnaher Garten mit verschiedenen heimischen Pflanzen bietet Nahrung und Lebensraum für Insekten und damit auch für den Igel und andere Tiere. Igel sind Insektenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Laufkäfern, Tausendfüßern, Spinnen und Schnecken.

Weitere Hinweise: 
Beirat für Naturschutz des Kreises Plön: Informationen zur Igelschutz