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13.09.2019

Kreis unterstützt Kommunen bei klimafreundlicher Wärmeplanung

Kreis Plön führt neues „Wärmeplanungskataster Plus“ ein

Der Klimaschutz ist im Kreis Plön seit vielen Jahren ein bedeutendes Thema. So werden bereits seit 2015 die Gebäude der kreiseigenen Liegenschaften energetisch optimiert und der Energieverbrauch professionell überwacht, um so vor allem den Wärmeverbrauch und den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Landrätin Stephanie Ladwig möchte die Kommunen des Kreises ermutigen, ebenfalls solch klimafreundliche Maßnahmen zu ergreifen, falls dies noch nicht geschehen ist: „Dafür haben wir das Wärmeplanungskataster Plus erstellt. Es handelt sich dabei um eine Online-Karten-Übersicht, in der wir alle Wärmequellen und Wärmebedarfe im Kreisgebiet darstellen. Dies kann eine hilfreiche Grundlage für künftige kommunale Entscheidungen zur nachhaltigen Wärmeplanung sein“, wirbt Landrätin Ladwig für das neue Kreis-Angebot.

„In den letzten Monaten haben wir Datensätze aus verschiedenen Quellen zusammengetragen und ausgewertet. Das Ergebnis ist das neue Kataster. Es zeigt nicht nur die Wärmebedarfe, sondern gibt auch Auskunft über weitere, für eine klimafreundliche Wärmeplanung relevante Infrastrukturelemente wie zum Beispiel Wärme-Erzeuger, Wärmenetze, Biogas- und Windkraftanlagen oder Unternehmen mit hohem Energiebedarf oder Abwärme-Potential. Das ist das „Plus“ im Namen, der Mehrwert, den wir anbieten. Das sind Informationen, die den Kommunen für eine klimafreundliche Ausrichtung ihrer Wärmeversorgung nützlich sein können“, erklärt der Klimaschutzmanager des Kreises Plön, Dr. David-Willem Poggemann.

Besonders die Kreise, Städte und Gemeinden können den Klimaschutz vor Ort voranbringen, maßgebliche Entscheidungen für eine saubere, nachhaltige Region treffen und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung fördern. „Bei der Bekämpfung der Klimakrise muss sich an allen Orten und in allen Bereichen unseres Lebens unverzüglich und wesentlich etwas ändern, sonst wird vieles nicht mehr umkehrbar sein. Das darf nicht passieren. Daher werbe ich dafür, sich intensiv mit dem Thema der klimaneutralen Wärmeversorgung auseinanderzusetzen und die umfangreichen Beratungs- und Unterstützungsangebote des Kreises wahrzunehmen“, appelliert Landrätin Ladwig an die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Fragen der Kommunen im Kreis zu klimafreundlichen Maßnahmen generell und zum Wärmeplanungskataster im Speziellen beantwortet der Klimaschutzmanager des Kreises Plön, Dr. David-Willem Poggemann, per Mail an david-willem.poggemann@kreis-ploen.de oder per Telefon unter 04522/743-290.

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