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09.09.2020

Bundesweiter Warntag: Im Kreis Plön bleiben die Sirenen still

Bürgerinnen und Bürger werden über andere Kanäle gewarnt

Ein Großbrand, eine Sturmflut oder Giftstoffe, die austreten: in diesen Situationen ist es auch im Kreis Plön wichtig, die Bevölkerung über Gefahren schnell und flächendeckend zu informieren. „In den vergangenen Jahrzehnten sind wir von großen Schadensereignissen glücklicherweise verschont geblieben“, sagt Landrätin Stephanie Ladwig. „Trotzdem ist es wichtig, in diesen Fällen informiert zu werden und zu wissen, wo weitere zuverlässige Informationen zu bekommen sind.“

Die Innenministerkonferenz des Bundes hat deshalb beschlossen, dass am 10. September 2020 der erste bundesweite Warntag stattfindet. „Der Kreis Plön nimmt selbstverständlich auch am Warntag teil“, betont die Landrätin. Allerdings werden die Sirenen, anders als es viele vermuten würden, nicht ertönen. Denn die Sirenen können derzeit aus technischen Gründen nur genutzt werden, um die Feuerwehren zu alarmieren. „Wir informieren unsere Bürgerinnen und Bürger in Gefahrensituationen, wie viele andere Kreise in Schleswig-Holstein auch, über Rundfunkdurchsagen, Lautsprecherdurchsagen und die Warn-App NINA“, erläutert Simon Schoss, beim Kreis federführend für den Bevölkerungsschutz zuständig.

Um 11:00 Uhr wird am 10. September 2020 eine Probewarnung an alle am Warnsystem des Bundes angeschlossene Stellen geschickt, die Warnungen schnell und an einen großen Empfängerkreis verbreiten können (zum Beispiel Rundfunksender, App-Server). Diese versenden die Warnung anschließend, sodass im Radio beispielsweise das Programm für eine Durchsage unterbrochen- und im Fernsehen ein Infoband eingeblendet wird. In diesem Zusammenhang weist Simon Schass auf die Bedeutung der bundesweiten Warn-App NINA hin: „Über diese App können wir im Ernstfall viele Bürgerinnen und Bürger schnell warnen. Dazu muss sie von den Smarthphone-Nutzern aber natürlich vorher installiert worden sein.“

Zusätzlich erstellt der Kreis derzeit ein Sirenenkataster, in dem alle Sirenenstandorte inklusive der technischen Daten erfasst werden. In einem zweiten Schritt soll dann geklärt werden, ob es sinnvoll und finanzierbar wäre, die Sirenen im Kreis technisch so aufzurüsten, dass diese auch die Zivilschutzsignale wiedergeben können.

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Fax: +49 4522 743 95 470
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