Hilfsnavigation
Volltextsuche

INFORMATIONEN für:

Kommunen und Netzwerkpartner © geralt / 16851_smartphone-1445489_1920 / Pixabay
Seiteninhalt

Netzwerk Flucht und Trauma

Studien besagen, dass ca. 40 % der Menschen, die sich zu uns geflüchtet haben, unter den Folgen von während der Flucht erlittenen Traumata leiden. Aus diesem Grund hat sich am 4.2.2017 im Kreis Plön in Kooperation mit dem Paritätischen Schleswig-Holstein das Netzwerk "Flucht und Trauma" gegründet. Netzwerktreffen finden zweimal im Jahr statt.

Das Projekt wird aus dem AMIF (Asyl- Migrations- und Integrationsfonds) gefördert. Nähere Informationen finden Sie unter: https://www.paritaet-sh.org/projekte/amif/.

Wenn Sie mehr über das Netzwerk erfahren möchten, wenden Sie sich an Frau Ziegler. 

Bundesweiter Warntag am 08.12.2022 - Erste HIlfe bei Traumata 

Am Donnerstag, 8.Dezember 2022 ab 11 Uhr findet der bundesweite Warntag statt. Bei Menschen aus Kriegsgebieten kann es durch die Sirenen und Cell Broadcast etc. zu Retraumatisierung kommen.

Mehrsprachige Informationen zum Warntag gibt es auf der Seite Startseite | Warnung der Bevölkerung (warnung-der-bevoelkerung.de ) (https://warnung-der-bevoelkerung.de   ) . Die Informationen gibt es auf Englisch, Französisch, Russisch, Polnisch, Arabisch, Spanisch und Türkisch. Ukrainisch ist leider nicht dabei.

Wie können Retraumatisierungen vermieden werden bzw. was können Sie - auch als Laie - tun, wenn Sie den Eindruck haben, dass jemand (re-)traumatisiert ist? 

WICHTIG: 

Schaffen eines sicheren Rahmens:

- Vorbeugen durch Information und Begleitung in dem Moment.

- In Kitas und Schulen könnten Erzieherinnen die Kinder darauf vorbereiten.

Die Person ins HIER und JETZT holen:

- an etwas riechen lassen

- Klatschen

- Mit Finger schnipsen

- Mit Fragen ins Jetzt holen

BEWEGUNG:

-          Bewusst atmen

-          Singen

-          Summen

-          Tanzen

-          Hüpfen

-          Spazieren gehen

Sara Büttner vom Kinderschutz-Zentrum Kiel /TIK-SH  empfiehlt:

„Ganz wichtig ist es, vorab Informationen zum Geschehen zu geben und warum das gemacht wird. Und das positiv zu formulieren, z.B. in der Art, dass bei Gefahr die Helfer und alle Menschen wissen, was zu tun ist.

In Kitas kann es z.B. zusätzlich genutzt werden, um mal eine "Evakuierung" zu spielen (wie früher in der Schule). Vielleicht gibt es sowas aber eben auch schon in Einrichtungen, so dass sich darauf bezogen werden kann.

Ansonsten ist es für den Tag vielleicht gut, Aktivitäten zu planen. Denn in der 1. Hilfe bei Flashbacks geht es darum, ins Hier&Jetzt zurückzukommen.“ Das kann z.B. durch Finger schnipsen, an etwas riechen lassen, klatschen, mit Fragen ins Jetzt holen geschehen.  

Sie bietet an, dass man sie sehr gern für den Einzelfall anrufen bzw. anschreiben kann 015735204271 bzw. tik@kinderschutz-zentrum-kiel.de .

Atmen, singen, summen, tanzen und jede Form von Bewegung sind auch hilfreich.

Hier haben sich die Körperübungen „Body to brain“ (Croos-Müller) bewährt. Der „Erste Hilfe Kit bei Trauma bezogenen Symptomen darf hierfür genutzt und verbreitet werden:

First aid kit for trauma | A multilingual first aid kit to deal with trauma-related symptoms (wordpress.com)

Dokumentation - Netzwerktreffen Flucht und Trauma 26.Oktober 2022

flucht und trauma - gestern und heute 

Der Krieg in der Ukraine lässt viele Bilder aufsteigen, wühlt angstvolle Emotionen auf, die tief im kollektiven Gedächtnis stecken. Unzählige Menschen in unserem Land haben selbst einen Krieg erlebt oder sind Kinder von Geflüchteten. Nachkriegsgeborene bis ins dritte und vierte Glied – also auch wir - können unter Symptomen leiden, die mit den unbewältigten Erfahrungen unserer Eltern- bzw. Großeltern zu tun haben, die im Krieg Kinder waren. Dass nicht verarbeitete Traumata von Generation zu Generation vererbt werden, ist mittlerweile eine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.

Wie und auf welchem Wege die „unsagbaren“ Erlebnisse unserer Großeltern - und Elterngeneration noch heute in uns wirken - und was wir daraus für den Umgang mit den heutigen Flüchtlingen lernen können - beleuchtete der Vortrag von Mari Böhrk-Martin www.praxis-boehrk-martin.de . 20 Personen aus unterschiedlichen Institutionen und Arbeitsbereichen nahmen an dem Vortrag und dem anschließenden Workshop teil. 

Mari Böhrk-Martin ist Psychotraumatologin - und beraterin (ZPTN), Paar-, Familien- und Lebensberaterin (EKFuL), Coach und Supervisorin (DGSV), Theologin und Pastoralpsychologin. Sie hält Vorträge und leitet Seminare und Workshops zum Thema „Kriegsenkel“.

Themen, die behandelt wurden:

* Der Stress der Mütter und Väter, etwa Krieg, Flucht, Vertreibung, existentielle Not und Gewalterfahrungen aller Art – woran erkennen wir ihn, und was davon wirkt - transgenerational - in uns nach?

* Existentielles Alleinlassen und „Stell dich nicht so an“ – wie Generationen nach Kriegs- und anderen Traumata mit sich und ihren Kindern umgehen

* Die Atmosphäre unverarbeiteter Traumata früher – heute

Wenn Eltern nicht gut gelernt haben zu verstehen, was mit ihnen ist - was machen sie dann mit ihren Kindern? - Schweigen und Ausagieren in Familien und Gesellschaft? 

* Was hilft eigentlich wirklich auf Dauer, um aus der traumatischen Erfahrung transgenerational zu lernen? 

* Wie kann ich als soziale oder pädagogische Fachkraft solche Schatten aus der Vergangenheit bei mir und bei anderen wahrnehmen und einen angemessenen Umgang finden?

Dokument anzeigen: Flucht und Trauma - gestern und heute
Präsentation zum Netzwerktreffen "Flucht und Trauma" am 26.10.22

PDF, 2,3 MB

Übersicht der Angebote zur psychosozialen und psychiatrischen Versorgung von Migrant*innen im Kreis Plön

Vorbemerkungen

Dies ist die zweite Auflage der Übersicht der Angebote zur psychosozialen und psychiatrischen Versorgung von Migrant*innen. Der Anstoß zu dieser Übersicht entstand durch die Zusammenarbeit mit dem AMIF-Netzwerk – Verbesserung der Aufnahmebedingung für Flüchtlinge, ( http://www.paritaet-sh.org/projekte/amif/ ) Teilprojekt 4, Strukturverbesserung zur psychotherapeutischen und psychiatrischen Versorgung von traumatisierten Flüchtlingen in Schleswig-Holstein“. In Kooperation mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Schleswig-Holstein, Frau Krystyna Michalski wurde am 8.Februar 2017 das regionale Netzwerk „Flucht und Trauma“ im Kreis Plön aus der Taufe gehoben. Seitdem finden regelmäßig  Netzwerktreffen statt.   

Nähere Informationen erhalten Sie bei der Koordinatorin für Integration und Teilhabe, Frau Jutta Ziegler.

Diese Übersicht steht auch als PDF für Sie zum Download bereit unter: https://www.kreis-ploen.de/International/Kommunen-und-Netzwerkpartner/Netzwerk-Flucht-und-Trauma/index.php?La=1&NavID=2156.177&object=med,2613.302.1.PDF 

Viele weitere Informationen (auch in verschiedenen Sprachen) finden Sie auf der  Internetseite: https://www.kreis-ploen.de/International/Startseite  bzw. www.integration.kreis-ploen.de .

Diese Zusammenstellung erhebt keinen Anspruch auf  Vollständigkeit. Irrtümer vorbehalten. Ergänzungen und Änderungen sind sehr willkommen!

Regionale Angebote

Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Plön

Name der Einrichtung

Sozialpsychiatrischer Dienst Kreis Plön

Adresse

Kreisverwaltung Plön

Amt für Gesundheit

Sozialpsychiatrischer Dienst

Post-Adresse: Hamburger Straße 17/18

Besuchs-Adresse: Heinrich-Rieper-Str. 6, Haus C

PLZ und Ort

24306 Plön

Internetadresse

https://www.kreis-ploen.de/index.php?object=tx%7c2156.4&ModID=10&FID=2156.970.1 

Ansprechpartner/in

Telefonnummer

04522-743 646

Email

sozialpsychiatrischer.dienst@kreis-ploen.de 

Zielgruppe

Menschen, die sich in einer Krisensituation befinden, unter einer psychischen Erkrankung oder einer Suchtabhängigkeit leiden und deren Angehörige.

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Beratungs- und Kriseninterventionsstelle für Menschen, die sich in einer Krisensituation befinden, unter einer psychischen Erkrankung oder einer Suchtabhängigkeit leiden und deren Angehörige.

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☐ Arabisch ☐ Dari ☐ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☐ andere Sprache………..

Bei Bedarf wird ein Dolmetscher/Sprach- und Kulturmittler*in beteiligt.

Spezialangebot für Flüchtlinge

Die Beratungs- und Kriseninterventionsstelle steht allen Menschen offen.

Sonstiges

Der Sozialpsychiatrische Dienst ist Herausgeber des Psychosozialen Beratungsführers im Kreis Plön

https://www.kreis-ploen.de/media/custom/2158_697_1.PDF?1467190717 

AMEOS KLINIKUM PREETZ

Name der Einrichtung

AMEOS Klinikum Preetz

Adresse

Am Krankenhaus 5a

PLZ und Ort

24211 Preetz

Internetadresse

https://www.ameos.eu/standorte/ameos-nord/preetz/klinikum/ 

Ansprechpartner/in

Telefonnummer

04342/85800-0

Email

Info@preetz.ameos.de 

Zielgruppe

Psychisch erkrankte Menschen ab dem 18. Lebensjahr

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Das AMEOS Klinikum Preetz bietet auf regionale teilstationäre und stationäre psychiatrische Versorgung für den Kreis Plön und die Umgebung. Unsere Patienten werden in enger Zusammenarbeit von einem multiprofessionellen Team betreut. Hierzu zählen Ärzte, Pflegepersonal, Psychologen, Sozialarbeiter, Ergo- und Sporttherapeuten sowie Gesundheitspädagogen. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Klinik Preetz, mit der eine enge Kooperation besteht.

Weitere Informationen erhalten Sie hier:

https://www.ameos.eu/standorte/ameos-nord/preetz/klinikum/ 

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☐ Arabisch ☐ Dari ☒ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☐ andere Sprache……….. (bei Bedarf werden Dolmetschende hinzugezogen)

Spezialangebot für Flüchtlinge

-/-

Sonstiges

-/-

Beratungs- und Fachstelle bei Gewalt an Mädchen und Frauen im Kreis Plön

Name der Einrichtung

Beratungs- und Fachstelle bei Gewalt an Mädchen und Frauen im Kreis Plön

Adresse

Mühlenstraße 10

PLZ und Ort

24211 Preetz

Internetadresse

www.frauennotruf-kiel.de 

Ansprechpartner/in

Claudia Bull, Jessica Klarewicz, Andrea Langmaack

Telefonnummer

04342/309939

Email

frauenberatungkreisploen@t-online.de 

Zielgruppe

Mädchen ab 15 Jahren und Frauen

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Das Angebot der Beratungs- und Fachstelle richten sich an Mädchen ab 15 Jahren und Frauen, die Gewalt erlebt haben oder sie gegenwärtig erleben, sowie an private und professionelle Unterstützerinnen und Unterstützer.

Beratungsschwerpunkte können u.a. Gewalt in Beziehungen, sexualisierte Gewalt, Stalking und Häusliche Gewalt.

Wir beraten bei allen Formen von sexualisierter Gewalt, d.h. Vergewaltigung und versuchter Vergewaltigung, sexueller Gewalt nach K.O. Tropfen, bei sexuellem Missbrauch in der Kindheit, sexuellem Missbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen, sexueller Belästigung im Alltag oder am Arbeitsplatz.

- Begleitung in Strafverfahren/psychosoziale Prozessbegleitung

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☐ Arabisch ☐ Dari ☒ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☐ andere Sprache………..

Spezialangebot für Flüchtlinge

Es kann kostenlos eine Dolmetscherin hinzugezogen werden

Sonstiges

Bundesweites Hilfetelefon bei Gewalt an Frauen

08000 116 016

www.hilfetelefon.de 

kostenlos, 24 Stunden, Zuschaltung einer Dolmetscherin in vielen Sprachen!

ELELE  - Hand in Hand zurück ins Leben 

Name der Einrichtung

Elele – Hand in Hand zurück ins Leben

Adresse

Karlstal 16

PLZ und Ort

24143 Kiel

Internetadresse

www.elele-kiel.de 

Ansprechpartner/in

Birgül Karabulut

Telefonnummer

0431 / 983 79 398

0179 / 433 94 94

Email

info@elele-kiel.de 

Zielgruppe

Erwachsene Menschen mit einer psychischen Erkrankung, insbesondere Migranten und Migrantinnen

Ambulant betreutes Wohnen im eigenen Wohnraum, SGB XII

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Individuelle, vom Hilfebedarf abhängige Angebote in den Bereichen:

-Begleitung und Unterstützung im Alltag

-Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung

-Begleitung in Konflikt- und Krisensituationen

-Begleitung zu Ärzten, Behörden usw.

-Aufbau und/oder Erhalt sozialer Kontakte

-Förderung von Selbsthilfepotenzial

-Heranführung an Arbeit und Beschäftigung

-Unterstützung bei der Einleitung einer kulturspezifisch und muttersprachlichen psychiatrisch/therapeutischen Behandlung

-Vermittlung von weiterführenden Hilfen

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☒ Arabisch ☒ Dari ☐ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☒ andere Sprachen: Türkisch, Kurdisch, Aserbaidschanisch

Spezialangebot für Flüchtlinge

/

Sonstiges

/

Elele – Hand in Hand zurück ins Leben (Sozialpädagogische Familienhilfe, SGB VIII)

Name der Einrichtung

Elele – Hand in Hand zurück ins Leben

Adresse

Karlstal 16

PLZ und Ort

24143 Kiel

Internetadresse

www.elele-kiel.de 

Ansprechpartner/in

Birgül Karabulut

Telefonnummer

0431 / 983 79 398

0179 / 433 94 94

Email

info@elele-kiel.de

Zielgruppe

-Jugendliche und Familien, insbesondere Migranten und Migrantinnen

Sozialpädagogische Familienhilfe, SGB VIII

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Individuelle, vom Hilfebedarf abhängige Angebote in den Bereichen:

-Begleitung und Unterstützung im Alltag

-Tagesstrukturierung und Freizeitgestaltung

-Begleitung in Konflikt- und Krisensituationen

-Begleitung zu Ärzten, Behörden usw.

-Aufbau und/oder Erhalt sozialer Kontakte

-Förderung von Selbsthilfepotenzial

-Heranführung an Arbeit und Beschäftigung

-Unterstützung bei der Einleitung einer kulturspezifisch und muttersprachlichen psychiatrisch/therapeutischen Behandlung

-Vermittlung von weiterführenden Hilfen

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☒ Arabisch ☒ Dari ☐ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☒ andere Sprachen: Türkisch, Kurdisch

Spezialangebot für Flüchtlinge

/

Sonstiges

/

Kinderschutz-Zentrum Kiel

Name der Einrichtung

Kinderschutz-Zentrum Kiel

Traumapädagogik in Kindertagesstätten, in der Kindertagespflege und Familienzentren“ (TiK-SH)

Adresse

Sophienblatt 85

PLZ und Ort

24114 Kiel

Internetadresse

https://www.kinderschutz-zentrum-kiel.de/ 

http://tik-sh.de/ 

Ansprechpartner/in

mit

Telefonnummer &

Email

Lidija Baumann – Leitung Kinderschutz-Zentrum Kiel

( 0431-122 18-0) lidija.baumann@kinderschutz-zentrum-kiel.de 

Anne Wittern – Beraterteam Kinderschutz-Zentrum Kiel, TiK Kreis Plön

( 0431-122 18-0 anne.wittern@kinderschutz-zentrum-kiel.de )

Sara Büttner – TiK Stadt Kiel und Kreis Plön

( 0431-122 18-15 tik@kinderschutz-zentrum-kiel.de )

Zielgruppe

Pädagogische Fachkräfte von Kindertagesstätten, Kindertagespflege und Familienzentren in Kiel und dem Kreis Plön

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Das Kinderschutz-Zentrum Kiel ist eine Krisen- und Fachberatungsstelle des Kinderschutzbundes OV Kiel. Wir bieten kostenlos und auf Wunsch auch anonym Hilfen für Kinder, Jugendliche und Eltern (oder andere Bezugspersonen) bei körperlicher, sexualisierter und häuslicher Gewalt sowie Kindesvernachlässigung an. Außerdem bieten wir Informationen, Fachberatungen (§8a, §8b, §4KKG), Fortbildungen und Fachtagungen für Fachkräfte an, die beruflich mit Kindern und Jugendlichen Kontakt haben.

Im Rahmen des TiK-Angebotes unterstützen wir die pädagogischen Fachkräfte in den Einrichtungen, sich im Umgang mit belastenden Kindern sicher zu fühlen und zum Wohl des Kindes sinnvoll zu handeln. Dafür bieten wir vor Ort und/oder in unseren Räumlichkeiten Fachberatung, Fortbildung und Supervision an.

Die Angebote sind für die Einrichtungen und Fachkräfte aus Kiel und dem Kreis Plön kostenfrei.

Sprachkompetenz

☒ alle Sprachen unter Einbezug  von Dolmetschern

Spezialangebot für Flüchtlinge

---

Sonstiges

---

Kirchenkreis Plön-Segeberg  - Klinik- und Notfallseelsorge in Preetz

Name der Einrichtung

Kirchenkreis Plön-Segeberg

Klinik- und Notfallseelsorge

Adresse

Am Krankenhaus 5

PLZ und Ort

24211 Preetz

Internetadresse

www.kirche-ps.de 

Ansprechpartner/in

Fanny Dethloff

Telefonnummer

04342 801 424

Email

f.dethloff@kirchenkreis-ploe-se.de 

Zielgruppe

-          Aus- und Fortbildung Ehrenamtliche

-          Stressabbau/Krisenintervention

 

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Kirchenkreis Plön Segeberg (siehe o.a. Internetseite)

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☐ Arabisch ☐ Dari ☒ Englisch ☒ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☐ andere Sprache………..

Spezialangebot für Flüchtlinge

- Einzelberatung

- Psychoedukation

- Resilienz

Sonstiges

TRE (Trauma and Stress Releasing Exercises)

Traumaseelsorge, Stressbearbeitung und Traumaprävention

NOKTA Sozialraumprojekt –

Offene Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund

Name der Einrichtung

NOKTA Sozialraumprojekt

Offene Anlaufstelle für Menschen mit Migrationshintergrund

Elele – Hand in Hand zurück ins Leben

Adresse

Karlstal 16

PLZ und Ort

24143 Kiel

Internetadresse

www.elele-kiel.de 

Ansprechpartner/in

Nuray Demirbas

Telefonnummer

0431 / 983 79 398

0152 / 318 850 17

Email

info@elele-kiel.de 

Zielgruppe

Erwachsene Migranten und Migrantinnen

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Niedrigschwelliges Sozialraumprojekt

für Frauen dienstags 12-14 Uhr

für Männer donnerstags: 12-4 Uhr

-Offenes Gruppenangebot, wie z.B. Kochen/Backen, Gesellschaftsspiele

-Flexibel variierbar

-Begegnungs- und Beratungsstätte

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☒ Arabisch ☐ Dari ☐ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☒ andere Sprachen: Türkisch, Kurdisch, Aserbaidschanisch

Spezialangebot für Flüchtlinge

/

Sonstiges

/

Psychosoziales Zentrum Schleswig-Holstein für traumatisierte Flüchtlinge

Name der Einrichtung

Psychosoziales Zentrum Schleswig-Holstein für traumatisierte Flüchtlinge

Träger: Brücke Schleswig-Holstein gGmbH

Adresse

Rendsburger Landstraße 7

PLZ und Ort

24113 Kiel

Internetauftritt

www.bruecke-sh.de (Psychosoziales Zentrum)

Ansprechpartner/in

Kirsten Beckmann, Amelie von Eye, Olga Pavlovych

Telefonnummer

0431 705594 – 91/92/93

Email

psz@bruecke-sh.de

Zielgruppe

Traumatisierte und/oder seelisch schwer belastete Geflüchtete in Schleswig-Holstein und deren Angehörige

Institutionen, die mit Geflüchteten arbeiten

Kurzbeschreibung der Einrichtung

-          Soziale Beratung und Psychosoziale Interventionen und Entlastungsgespräche; Psychoedukation

-          Kurzzeittherapie und psychosoziale Krisenintervention

-          Trauma- und kultursensible Gespräche

mit Unterstützung durch Dolmetscher*innen bzw. Sprach- und Kulturmittler*innen

-          Bei Bedarf Vermittlung an weiterführende Dienste, Therapeut*innen oder Ärzte

-          Beratung und Schulung von Institutionen

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

x Arabisch x Dari x Englisch x Französisch x Farsi x Tigrinya x andere Sprache: albanisch, armenisch, russisch und bei Bedarf auch mehr Sprachen durch Dolmetscher*innenübersetzung möglich

Spezialangebot für Flüchtlinge

s.o.

- Therapeutisches Gruppenangebot für Afghaninnen

Sonstiges

Aufgrund der Corona-Krise haben wir unsere Angebote auf telefonische Beratung bzw. Online-Formate umstellen müssen.

Face-to-face Beratung und leibhaftige Gruppenarbeit finden z.Zt. nicht statt.

Zentrum für integrative Psychiatrie ZiP gGmbH in Kiel

Name der Einrichtung

Zentrum für integrative Psychiatrie ZIP gGmbH

Trauma-Ambulanz Flucht und Migration

Adresse

Niemannsweg 4

PLZ und Ort

24105 Kiel

Internetadresse

www.zip-kiel.de 

Ansprechpartner/in

Stefanie Thielebein

Telefonnummer

0431 500 98077

Email

Stefanie.thielebein@uksh.de 

Zielgruppe

Psychisch schwer erkrankte Geflüchtete

Kurzbeschreibung der Einrichtung

Siehe Internetseite www.zip-kiel.de 

Sprachkompetenz

(bitte ankreuzen)

☐ Arabisch ☐ Dari ☐ Englisch ☐ Französisch ☐ Farsi ☐ Tigrinya

☐ andere Sprache à Wir arbeiten mit Dolmetschern

Spezialangebot für Flüchtlinge

Psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung von psychisch schwer erkrankten Geflüchteten

Sonstiges


Weitere Angebote im Umkreis

Landesverein – Psychiatrisches Zentrum in Rickling

Spezialambulanz und stationäre Behandlung von türkisch, arabisch und kurdisch sprechenden Migrant*innen:

Abteilung Migrationspsychiatrie und – psychologie

Dr. Ali Ekber Kaya (Oberarzt)

Facharzt für Psychiatrie, Neurologie und Allgemeinmedizin

Telefon 04328 18-725

Dieses Angebot richtet sich an türkischsprachige Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden und Hilfe bei der Bewältigung benötigen. Diese ist - abhängig von der Erkrankung - im Rahmen einer ambulanten oder stationären Behandlung möglich.

http://www.landesverein.de/de/265/spezialambulanzen.html 

Diakonie Neumünster

Psychosoziale Anlaufstelle für Geflüchtete in Neumünster

Am Alten Kirchhof 12

24534 Neumünster

Tel.: +49 (0) 4321 – 24488

Fax: +49 (0) 4321 – 24219

E-Mail: bzm@diakonie-altholstein.de 

Website: https://www.diakonie-altholstein.de/de/Beratungszentrum-Mittelholstein 

Männerberatungsstellen

https://www.maennerberatung-sh.de/ 

Beratung für Männer, die sexuelle und häusliche Gewalt erlebt haben

-          hilft bei der Suche nach Beratung und Unterstützung für Jungen, Männer und Väter.

-          bündelt Beratungsangebote für Männer bei Fragen von A bis Z: Arbeit, Armut, Bildung, Erziehung, Familie, Gesundheit, Gewalt, Haft & Gefängnis, Homosexualität, Krise, Partnerschaft, Pflege, Obdachlosigkeit, Sexualität, Trennung & Scheidung, Vaterschaft, Vereinbarkeit, Zufriedenheit 


Sucht im Kontext Migration

90. Gesundheitsministerkonferenz beschließt Suchthilfe und – prävention bei geflüchteten Menschen: https://www.gmkonline.de/Beschluesse.html?id=542&jahr=2017 

Zitat:

„TOP: 5.1 Suchthilfe und -prävention bei geflüchteten Menschen

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder fassen folgenden einstimmigen Beschluss:

1. Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder sprechen sich dafür aus, dass auch bei geflüchteten Menschen Suchtprävention zu leisten ist.

2. In der Suchtprävention und Suchthilfe müssen für die Zielgruppe der geflüchteten Menschen unter Berücksichtigung von kulturellem Hintergrund, Alter und Geschlecht
• geeignete und lebensweltorientierte Maßnahmen der Suchtprävention,
• bedarfsgerechte Beratungsangebote und
• erforderlichenfalls passgenaue Maßnahmen der Suchthilfe
geschaffen bzw. weiterentwickelt werden. Ziel muss es sein, dies im bestehenden System zu leisten, ohne Sonderstrukturen zu schaffen.

Zur Unterstützung dieses Vorhabens
a) bitten die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder das Bundesministerium für Gesundheit
aa) über die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unter Nutzung der Möglichkeiten der neuen Medien geeignete Suchtpräventions- und Informationsmaterialien in verschiedenen Sprachen zu entwickeln, diese den in der Sucht- und Migrationsarbeit tätigen Fachkräften zur Verfügung zu stellen und dabei abzuklären, welche konkreten Bedarfe hierbei bestehen,
bb) mittels geeigneter Studien auf eine Verbesserung der Datenlage über Suchterkrankungen geflüchteter Menschen hinzuwirken,
cc) über das Bundesministerium des Innern darauf hinzuwirken, dass geflüchtete Menschen im Rahmen von Integrations- und Orientierungskursen bedarfsgerecht über das Suchthilfesystem informiert und ihnen Informationen zu Suchtrisiken zugänglich gemacht werden (z. B. Informationen der BZgA und der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen).

b) sind alle Ebenen (Bund, Länder und Kommunen) gefordert, im Rahmen einer sektorenübergreifenden Strategie Konzepte zu entwickeln, die Sucht- und Migrationsarbeit miteinander verzahnen. Eine Maßnahme zur Vernetzung kann auf regionaler und kommunaler Ebene beispielsweise die Einrichtung niedrigschwelliger und kultursensibler Lotsendienste sein. Diese können, wenn sie bereits in den Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge (u. a. zentrale Unterbringungseinrichtungen des Landes, kommunale Aufnahmeeinrichtungen, spezielle Einrichtungen wie z. B. für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) ansetzen, einen ersten wichtigen Beitrag zur Suchtvorbeugung und Vermittlung in Suchthilfestrukturen leisten. 

c) ist es notwendig, den in der Suchthilfe und Suchtprävention tätigen Fachkräften interkulturelle Kompetenzen etwa durch geeignete Schulungsmaßnahmen zu vermitteln und den in den Aufnahmeeinrichtungen beschäftigten Personen Kenntnisse über das System der Suchtprävention und -hilfe zu vermitteln.

d) haben Sprach- und Kulturmittlung eine große Bedeutung.

Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder greifen unter besonderer Berücksichtigung der Buchstaben b) – d) das Thema geflüchtete Menschen und Sucht in den jeweiligen Gremien auf Landesebene aktiv auf und wirken darauf hin, dass dies auch in regionalen und kommunalen Vernetzungsstrukturen der Suchthilfe und -prävention erfolgt. Dabei ist insbesondere auch die Zusammenarbeit der Suchthilfe mit dem psychiatrischen Hilfesystem wichtig.“

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

https://www.bzga.de/infomaterialien/einzelpublikationen/?idx=2034 

Wenn Sie den Infodienst Migration, Flucht und Gesundheit abonnieren ( https://www.infodienst.bzga.de/ ) , bekommen Sie einmal im Quartal ein gelbes Heft mit vielen Hinweisen (Literatur, Veranstaltungen, Websites)  rund um das Thema zugeschickt. Es steht auf der Internetseite auch zum download bereit.

Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.

http://www.dhs.de/   diverse Materialien in mehreren Fremdsprachen

 http://www.dhs.de/start/startmeldung-single/article/informationen-zu-alkohol-und-anderen-drogen-beratung-und-hilfe-zwei-neue-broschueren-fuer-gefluecht.html 

http://www.dhs.de/informationsmaterial/factsheets.html 

Mehrsprachige Filme zur Suchtprävention

https://www.youtube.com/watch?v=8bzXiWCysl8&list=PLoT-ns_x5A63ux9QYqolty6y3sd2OuJBv 

Almhar http://almhar.org/  - niedrigschwelliges Selbsthilfeangebot für psychisch belastete Flüchtlinge


Arbeitshilfen, Weiterbildung und Literaturhinweise

Arbeitshilfen

Bebilderte Verständigungshilfen

Der Verein „Bild und Sprache e.V.“ hat sich die bildgestützte Sprachförderung und Verbesserung der Kommunikation mit Menschen mit Verständigungsproblemen zum Ziel gesetzt. Bebilderte Verständigungshilfen im gesundheitlichen Bereich – vom Anamnesebogen bis zur Zahnpflege – auch für die Bereiche Kita, Schule stehen zum kostenlosen Download bereit.

http://www.medi-bild.de/hauptseiten/Materialien.html 

Ratgeber der Bundespsychotherapeutenkammer

Ratgeber für Flüchtlingshelfer „Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ und für Flüchtlingseltern „Wie helfe ich meinem traumatisierten Kind“ auf Arabisch, Englisch und Deutsch.

Die Ratgeber können auf der Homepage der BPtK heruntergeladen sowie bei der BPtK in gedruckter Form bestellt werden: https://www.bptk.de/publikationen/patientenratgeber

Weiterbildung und Fachinformationen

Suchmaschinen zu  Weiterbildungsmöglichkeiten:

www.sh.kursportal.info  Suche nach: „Trauma“ „Flüchtlingsarbeit“

http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ 

Beratung zu Weiterbildung und Fördermöglichkeiten: https://weiterbilden-sh.de/beratung/standorte-kontakte/  

TRE http://www.tre-deutschland.de/s04.php/ Tension and Trauma Releasing Exercises

BIFF (Beratung Information für Frauen Lübeck e.V.)

-          Einführung in die traumasensible Gesprächsführung von und mit belasteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

-          KiTa Weiterbildungsprogramm in Kooperation mit VHS www.vhs-kitaforum.de 

Fachinfos über Traumatisierung, Dokumentation von Fachtagungen:

https://www.wendepunkt-ev.de/downloads.html

Literaturhinweise

Beratung nach Flucht und Migration

Autoren: Serfiraz Demir, Ricarda Mewes / Hanna Reich (Hrsg.)
Ein Handbuch zur psychologischen Erstbetreuung von Geflüchteten
WeltTrends, Potsdam 2015
ISBN 978-3-945878-12-5
139 Seiten / 15,90 €

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA

Infodienst „Migration, Flüchtlinge und Gesundheit“  kann angefordert werden unter www.infodienst.bzga.de  (erscheint vierteljährlich)

Von Loeper Literaturverlag

„Materialien zur Traumaarbeit mit Flüchtlingen“ (Ordner mit 7 Heften)

ISBN 3-86059-420-6

http://www.ariadne.de/engagiert/folter-und-traumatisierung/7833/materialien-zur-trauma-arbeit-mit-fluechtlingen-n/000-420/ 


 Hilfreiche Internetseiten und Online-Angebote im Kontext Flucht und Trauma

Refugee Trauma Help für traumatisierte Flüchtlinge sowie Unterstützung für Helfende - https://www.refugee-trauma.help/ 

Die bereitgestellten Materialien können möglicherweise helfen, seelische Reaktionen auf schwere Belastungen besser zu verstehen. Sie geben praktische Soforthilfe und können helfen, die Wartezeit auf eine vielleicht notwendige professionelle Therapie zu überbrücken.

Text- und Audio-Übungen für traumatisierte Menschen zum kostenlosen Download in den Sprachen: Albanisch, Arabisch, Serbokroatisch-Bosnisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Kurdisch-Kurmanci, Kurdisch-Sorani, Russisch, Tamil und Türkisch.

Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BafF), Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin, Telefon: 030 31012463, info@baff-zentren.org http://www.baff-zentren.org/  

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde - https://www.dgppn.de/schwerpunkte/flucht-und-migration.html 

Zanzu - Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit - www.zanzu.de 

Zanzu stellt in 13 Sprachen einfach und anschaulich Informationen zu sexueller und reproduktiver Gesundheit zur Verfügung und erleichtert so die Kommunikation über diese Themen, z. B. im Rahmen einer Beratung. Somit erhalten insbesondere denjenigen, die noch nicht lange in Deutschland leben, einen diskreten und direkten Zugang zu Wissen in den Bereichen Körperwissen, Familienplanung und Schwangerschaft, Verhütung, Beziehungen und Gefühle, HIV/STI, Sexualität sowie Informationen zu themenverwandten Rechten und Gesetzen in Deutschland.

Seelefon (deutsch, englisch, französisch, arabisch) https://psychiatrietogo.files.wordpress.com/2016/11/seelefon-flyer-3.pdf  - Bundesweites  telefonisches und elektronisches Selbsthilfeangebot zur Unterstützung  psychisch erkrankter  Menschen sowie deren Angehörigen gefördert durch BKK Dachverband Landesverband NORDWEST, Telefonnummer: 0228 / 71002425, Erreichbarkeit : Montags, dienstags, mittwochs: 10 bis 12 Uhr sowie 14 bis 15 Uhr

Muslimische Telefonseelsorge - http://www.mutes.de/home.html 

Zitat von der Internetseite: „+++ 24 Stunden täglich & dienstags auch auf Türkisch +++ 

HERZLICH WILLKOMMEN UND AS-SALAMU'ALAIKUM

♦ Sie haben ein seelisches Problem z.B. aus Angst, Leid, Trauer, Gewalterfahrung oder anderen Sorgen?
♦ Sie haben aber niemanden, der Ihnen zuhört und keinen, dem Sie sich anvertrauen wollen oder können?

Das Muslimische SeelsorgeTelefon (MuTeS) hört sich verständnisvoll Ihr Problem an und unterstützt Sie bei der Suche nach einem individuellen Ausweg. Sie bleiben dabei völlig anonym und Ihr Problem bleibt vertraulich.

Bei MuTeS arbeiten qualifizierte Muslime ehrenamtlich zu Ihren Diensten. Wir verstehen Sie und sind rund um die Uhr für Sie da!“

http://www.deutschlandradiokultur.de/psychologische-angebote-im-web-seelenklempner-internet.976.de.html?dram:article_id=317252 

Ilajnafsy: Web-basierte Trauma- und Depressionstherapie in arabischer Sprache

„Seit 2008 können über das Programm „Ilajnafsy“ Menschen aus dem arabischen Sprachraum, die an Depressionen und Traumafolgestörungen leiden,  über das Internet psychologische Unterstützung in Anspruch nehmen.  Der gesamte therapeutische Kontakt findet dabei über ein programmeigenes, datengeschütztes Webportal statt. Auf diese Weise können die web-basierten Therapien in verschiedenen Krisen- und Nachkriegsgebieten eine erste psychologische Unterstützung bieten.“

http://ilajnafsy.bzfo.de/portal/de/ Flyer download: http://ilajnafsy.bzfo.de/portal/wp-content/uploads/Ilajnafsy-Flyer_NEU_08022017.pdf 

Suchthilfe-Portal - Online Programm für arabischsprachige Patienten mit leichten Depressionen: http://www.suchthilfe-portal.de/aktuelles/aktuelles-details/datum/2019/02/07/depression-bei-migranten-online-programm-speziell-fuer-arabischsprachige-patienten-in-deutschland-1.html 

Das Online-Selbsthilfe-Programm FightDepression für Patienten mit leichteren Depressionsformen ist nun auch in arabischer Sprache verfügbar. Das Programm hilft den Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Die arabische Version richtet sich insbesondere an Migranten in Deutschland und soll helfen, Sprachbarrieren und Versorgungsengpässe zu überbrücken.

Max-Planck-Institut für Psychiatrie

Filme in 13 Sprachen

Zitat:  „RefPsych - unsere Filme für Flüchtlinge und Helfer - Eine 2015 durchgeführte Studie an syrischen Flüchtlingen in der Türkei zeigt, dass zwei Drittel von ihnen Tod, Folter oder Entführung eines engen Freundes oder Familienmitgliedes beobachtet oder selbst erlebt haben (Alpak et al., 2015). Die Häufigkeit von Stressfolgeerkankungen ist deshalb alarmierend hoch (Heeren, Mueller et al., 2012). 20 bis 30 Prozent der Flüchtlinge leiden unter einer schweren Depression oder einer ausgeprägten Posttraumatischen Belastungsstörung und brauchen eine Behandlung (Steel, Chey et al., 2009). Die psychiatrische Versorgung der Flüchtlinge in Deutschland muss optimiert werden. Dazu möchte das Max-Planck-Institut für Psychiatrie seinen Teil beitragen. Unser Film "Flucht und Trauma" für Geflüchtete und Helfer klärt über mögliche körperliche und psychische Symptome nach Flucht und Migration auf - zur Entlastung und als Aufforderung, sich Hilfe zu holen: https://www.psych.mpg.de/refpsych .

Videos zu Corona für Geflüchtete - was hilft gegen Stress, Angst und Langeweile in vier Sprachen

Auf den Seiten von Refugio München www.refugio-muenchen.de  sowie unter:

https://www.youtube.com/channel/UCYzwRsZxdU11tRbrvGRGcsA sind mehrsprachige Unterstützungen für Geflüchtete eingestellt.

 Dazu der nachstehende Begleittext von Refugio München:

„Corona, Ausgangsbeschränkungen, Einschränkungen im Alltag - gerade für Geflüchtete und vor allem, wenn sie noch in Sammelunterkünften leben, ist das Stress pur. Die Situation löst Ängste und Hilflosigkeit aus. Wie können gerade Menschen in engen Unterkünften sich selbst helfen? Wie können Eltern mit Fluchthintergrund ihren Kindern helfen? Wir haben Videos auf Deutsch, Englisch, Französisch, Arabisch und Dari erstellt und erklären darin, wie sich die aktuelle Situation auf geflüchtete Menschen auswirken kann und welche Probleme sich daraus ergeben können. Es werden Ratschläge gegeben, wie man mit diesen Belastungen umgehen kann. Die Ausgangsbeschränkungen und allgemeinen Einschränkungen im Alltag belasten gerade auch Familien mit Kindern: Langweile, Frust, die Schule, Kindergarten und Freunde fehlen. Wir erklären was Eltern in der Corona-bedingten schwierigen Situation tun können.“

Ergänzungen und Hinweise richten Sie bitte an: Jutta.Ziegler@kreis-ploen.de

Gerne organisieren wir bedarfsorientiert auch im Kreis Plön Fortbildungsveranstaltungen im Rahmen des Netzwerks „Flucht und Trauma“.

Das Netzwerk "Flucht und Trauma"

Im Kreis Plön gehören folgende Institutionen dem Netzwerk an (Stand: Februar 20):
•Hauptamtliche Betreuer*innen aus den Kommunen im Kreis Plön
•Ehrenamtlich Engagierte und hauptamtliche, lokale Ehrenamtskoordinatoren
•Institutionen:
o Ambulante Hilfen Plön
o Ameos-Klinikum
o AWO
•Ambulante Hilfen
•Landesverband
•Migrationsberatung im Kreis Plön
o Beratungs- und Fachstelle bei Gewalt an Mädchen und Frauen im Kreis Plön
o Berufsbildungszentrum Plön
o Betreuungsverein
o Brücke SH
o Diakonie Altholstein
o Frauenhaus Kreis Plön
o Frauennetzwerk zur Arbeitssituation
o Jugendzentrum Stadt Preetz
o Kinderschutzbund
o Kirchenkreis Plön Segeberg
o KDA Nordkirche (Kirchlicher Dienst in der Arbeitswelt)
o Lebenshilfewerk
o Sportvereine
o ZIP UKSH
•Privatpersonen und ehrenamtlich Engagierte

Dokumentation der Fachtagung am 4.2.2017 (Netzwerkgründung)