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15.09.2014

Prognose: Moderater Bevölkerungsrückgang im Kreis Plön bis 2030

Kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose an die Städte, Ämter und Ge-meinden übergeben / Kalinka: Wichtig ist, unseren Kreis und die Region attraktiv zu erhalten

Für den Kreis Plön liegt eine kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose vor, die sowohl die Bevölkerungsentwicklung, unterteilt nach Altersgruppen und Haushaltsgrößen, als auch Veränderungen auf dem Wohnungsmarkt für jede einzelne Stadt und Gemeinde im Kreis bis zum Jahr 2030 prognostiziert.Die Ergebnisse dieser mit Unterstützung des Landes finanzierten Prognose wurden den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, Amtsvorstehern und –direktoren sowie hauptamtlichen Verwaltungsleitungen im Kreis Plön am Montagabend im Kreistagssitzungssaal vorgestellt.
Der stellvertretende Landrat Werner Kalinka zeigte sich im Rahmen der Übergabe der Prognoseexemplare sehr erfreut, dass die Gemeinden mit einer aktuellen Datenlage ausgestattet werden und damit Grunddaten für den Umgang mit der demographischen Entwicklung erhalten: „Der Bericht ist nach einem Abstimmungsprozess mit der kommunalen Ebene fertiggestellt worden. Uns wird eine Datenlage aufgezeigt, die für den Umgang mit der demographischen Entwicklung und damit einem wichtigen Aufgabenfeld der Gemeinden und des Kreises von Bedeutung ist.“
Gleichzeitig erläuterte Kalinka, es sei nicht beabsichtigt, dass die Prognose und ihre Daten mit einer konzeptionellen Aussage einhergingen. Aus den Ergebnissen der Studie Konzepte und Handlungsoptionen  - ob z.B. zur Baulandbereitstellung oder zur Breitbandversorgung - zu erarbeiten, könne erst der zweite Schritt sein, der selbstverständlich dem Steuerungs- und Gestaltungsanspruch der Gemeinden selbst obliege. Kalinka: „Wir wollen die Gemeinden und Städte unterstützen. Die Entscheidungen zu treffen, ist ihre Sache.“ Die Zahlen seien keine verbindliche, aber eine möglichst realistische Voraussage, der jede Gemeinde auch Argumente und eigene Strategien entgegensetzen und so auch Rahmenbedingungen verändern könne.
Die wesentlichen Ergebnisse der Prognose zeigen, dass die demographische Entwicklung im Kreis Plön moderat verlaufen wird. Für das Kreisgebiet errechnet die vom GEWOS Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung in Hamburg erstellte mathematisch-statistische Prognose mit einem Bevölkerungsrückgang von - 6,3 % (in Zahlen - 8.300 Einwohner) bis 2030. Die Abnahme der Zahl der Haushalte wird mit - 1,6 % vorausgesagt, etwa 900 Haushalte weniger als im Jahr 2012. Der Wohnungsmarkt wird als rechnerisch nahezu ausgeglichen vorausgesagt.  Kalinka: „Das ist eine Prognose. Tatsächlich können sich die Zahlen, z.B. durch Zuzüge, in diesem langen Zeitraum verändern. Wichtig ist, dass wir alles tun, um den Kreis attraktiv zu halten. Damit möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bei uns wohnen bleiben oder neu zu uns ziehen.“

Besonders relevant ist zudem weniger die zurückgehende absolute Zahl von Menschen, als vielmehr die sich stark verändernde altersmäßige Zusammensetzung der Bevölkerung. Im Vergleich zu anderen Kreisen und randständigen Gebieten im Bundesland Schleswig-Holstein und der Bundesrepublik attestiert die Prognose allerdings ein moderates Niveau.

Die Prognose liegt zum download bereit:

Kleinräumige Bevölkerungs- und Haushaltsprognose Kreis Plön

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