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30.05.2017

Kreis Plön verbessert Kinderbetreuung

Der Kreis Plön hat sich auf den Weg gemacht, den finanziellen Rahmen der Kinderbetreuung zu verbessern. Auf Initiative der Kreisverwaltung Plön hat sich der Jugendhilfeausschuss des Kreises in seiner gestrigen Sitzung mit der Richtlinie zur Förderung von Kitas und der Kindertagespflege beschäftigt. Der Verwaltungsvorlage folgend, empfiehlt der Ausschuss unter anderem, insbesondere die Vergütung von Tagespflegepersonen zu erhöhen und eine bezuschusste Eingewöhnungszeit für Kinder einzuführen. Zudem soll die institutionalisierte Tagespflege gestärkt werden. „Mit diesen wichtigen Änderungen in der Kinderbetreuung im Kreis Plön stärken wir das Angebot, die Qualität und die Planungssicherheit für Eltern, Kinder und Tagespflegestellen“, lobt Landrätin Stephanie Ladwig. Im Juni wird sich der Finanzausschuss des Kreises mit der Vorlage befassen und der Kreistag am 6. Juli 2017 abschließend darüber entscheiden. Aus den Änderungen resultieren Aufwendungen von jährlich circa 380.000 Euro. Die Regelungen sollen am 1.1.2018 mit dem neuen Haushaltsjahr in Kraft treten.

Konkret sehen die Veränderungsvorschläge der Verwaltung, denen der Jugendhilfeausschuss einstimmig gefolgt ist, insbesondere Folgendes vor:

Der Stundensatz von derzeit 3,90 Euro pro Kind wird erhöht. Zudem wird der Betrag, den Tagespflegepersonen erhalten, künftig nach Qualifikation gestaffelt. Langjährige Erfahrung oder höhere Qualifikationen werden honoriert. „Damit schaffen wir einen Anreiz zur Weiterbildung, fördern die Professionalisierung und steigern die Qualität“, erklärt Landrätin Stephanie Ladwig. Mit diesen Veränderungen werden die Stundensätze für Tagespflegestellen, abhängig von der Qualifikation, auf 4,50 Euro bis 4,80 Euro pro Stunde und Kind angehoben.

Neu vorgesehen ist zudem, eine Eingewöhnungszeit der Kinder bei Tagespflegepersonen von bis zu zwei Wochen finanziell zu unterstützen. Damit werden Eltern, die diese Kosten bisher getragen haben, entlastet.

Auch die sozialversicherungspflichtig angestellte, institutionalisierte Tagespflege wird in die Kreis- und Landesförderung sowie in die Sozialstaffel aufgenommen. Damit wird der Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren einerseits durch reguläre Krippenplätze und andererseits auch durch U3-Plätze in dieser besonderen Form der Tagespflege vorangetrieben. Derzeit sind zwei solche institutionalisierten Tagespflegestellen im Kreis in Betrieb. Eine in kommunaler Trägerschaft der Gemeinde Stein und eine weitere in der Gemeinde Laboe, die in den Händen eines freien Trägers liegt – der AWO Schleswig-Holstein. Zudem sind weitere institutionelle Tagespflegestellen in Preetz und Schwentinental geplant.

„In einem Flächenkreis wie dem Kreis Plön brauchen wir vielfältige und flexible Angebote, die vor Ort passen – für Eltern, Kinder und ihre Betreuer. Der Plöner Kreisverwaltung und Selbstverwaltung ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung ein wichtiges Ziel“, so Landrätin Ladwig.

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