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16.03.2018

Kreis Plön setzt seine Wohnschule für Geflüchtete fort

Sozialausschuss gibt 30.000 Euro für Fortsetzung des Projektes frei

Der Kreis Plön arbeitet weiter an der Verbesserung seiner Integrationsleistungen. Die kürzlich gestartete „Wohnschule“ als Teilprojekt des „Check-Up Integration Kreis Plön“ geht weiter. Nachdem die Wohnschule ein erstes Mal erfolgreich durchgeführt wurde, hat der Ausschuss für Gleichstellung, Gesundheit und Soziales in seiner Sitzung jüngsten Sitzung die Mittel für eine flächendeckende Fortsetzung bewilligt. „Die Wohnschule ist ein gutes Beispiel dafür, wie die wichtige Integration Geflüchteter praktisch umgesetzt werden kann“, erklärte der stellvertretende Landrat Werner Kalinka.

Im Jahr 2018 soll bei weiteren etwa 15 Schulungen dezentral im Kreis Plön mit jeweils 12-15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Konzept der Wohnschule fortgesetzt werden. Projektpartner ist die AWO Bildung und Arbeit gGmbH, die auch Multiplikatoren („Wohncoaches“) ausbilden und damit eine nachfolgende Betreuung und Beratung der Geflüchteten vor Ort leisten wird. In die weitere Fortsetzung des Projektes investiert der Kreis Plön 30.000 Euro. Ziel ist Hilfe zur Selbsthilfe und die Verbesserung der Mietchancen für die Wohnungssuchenden. Darüber hinaus sollen auch Schäden in den Wohnungen durch falsches Wohnverhalten reduziert werden. Durch die Grundqualifizierung der Geflüchteten kann es auch gelingen, zum Teil bestehende Vorbehalte bei Vermietern abzubauen.

In der Wohnschule lernen die Geflüchteten die wichtigsten Spielregeln rund um den Sozialraum „Mietshaus“. Den Geflüchteten wird hilfreiches Wissen unter anderem zum Heizen, Lüften und Haustechnik, dem Mietvertrag und der Mülltrennung vermittelt. Durch ein Bewerbertraining werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die eigene Wohnungssuche vorbereitet. Die Schulungen umfassen etwa 8-10 Stunden und werden auf mindestens zwei Tage aufgeteilt. Bei Bedarf können einige Wochen später noch entsprechende Nachschulungen angeboten werden. Mit Abschluss der Wohnschule erhalten die Geflüchteten eine Teilnahmebescheinigung, eine Art Mieterführerschein, der bei der Suche nach geeignetem Wohnraum helfen soll.

Kontakt

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