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17.04.2018

Digitales Lernen - eine Herausforderung für Schulen und Schulträger

Landrätin Stephanie Ladwig und Schulrat Stefan Beeg diskutierten mit Schulleitern und Vertretern der Schulträger die Voraussetzungen für die digitale Schule

Die Digitalisierung der Gesellschaft verläuft rasant und sorgt für eine tiefgreifende Veränderung aller Lebensbereiche. Das gilt auch für den Kreis Plön und seine Schulen, wie Landrätin Stephanie Ladwig und Schulrat Stefan Beeg wissen. Schulen und Schulträger haben deshalb die Aufgabe, den digitalen Prozess gemeinsam zu gestalten. „Wenn wir als Gesellschaft erfolgreich sein wollen, müssen wir unseren Kindern die Fähigkeiten vermitteln, die sie in dieser modernen Zeit brauchen“, erklärte Landrätin Ladwig bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit Schulrat Beeg zum Thema „Lernen mit digitalen Medien“ in der Plöner Kreisverwaltung.

Digitale Schule kann nur gemeinsam zwischen Schule und Schulträger gelingen. Schulrat Beeg betonte die pädagogischen Anforderungen an die digitale Schule. Das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen (IQSH) stellte hierzu ein Konzept zur Medienentwicklungsplanung sowie die Strategie „Bildung in der digitalen Welt“ der Kultusministerkonferenz vor. Best practice Beispiele des Friedrich-Schiller-Gymnasiums in Preetz und der Grund- und Gemeinschaftsschule Heikendorf auf ihrem Weg zur digitalen Mediennutzung rundeten den gemeinsamen Nachmittag ab.

In der Diskussion zwischen den Teilnehmenden ging es um Ansprüche und Grenzen digitalen Unterrichts. Moderne Technik sei das Mittel, um dem Bildungsauftrag gerecht zu werden – pädagogische Konzepte müssten aber Vorrang vor Technik haben, so der Tenor in der Runde. Beides gehe aber Hand in Hand. Schulen müssen Medienentwicklungskonzepte entwerfen, während Schulträger die technische Infrastruktur wie Breitband, WLAN sowie die professionelle Wartung und Pflege der Endgeräte sichern müssen. „Ein Lehrer wird nicht digitalen Unterricht vorbereiten, wenn er Befürchtung haben muss, dass das System ausfällt. Er wird auch nicht parallel analogen und digitalen Unterricht vorbereiten“, betonte Landrätin Ladwig. Wenn digitale Schule Erfolg haben soll, muss die Technik funktionieren. Dies sicherzustellen ist Aufgabe der Schulträger.

Die entscheidende Frage ist, wie sich Schulen und Schulträger im Kreis Plön den gemeinsamen Weg gestalten. Im Zuge der Diskussion wurde der Bedarf deutlich, dass Schulen und Schulträger gemeinsam pädagogische Inhalte und technische Standards entwickeln sollten. Eine kreisweite Koordination durch einen „Kümmerer“ wurde angeregt.
Als weiterer wichtiger Baustein für den digitalen Erfolg wurde benannt, dass neben einer sinnvollen Standardisierung entsprechend der besonderen Bedürfnisse der Schulen genügend Freiraum für individuelle Lösungen der Schulen verbleibt.

Landrätin Stephanie Ladwig und Schulrat Stefan Beeg diskutierten mit Schulleitern und Vertretern der Schulträger zum Thema „Lernen mit digitalen Medien“.

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