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10.08.2016

1,1 Kilometer auf K51 im Amt Schrevenborn heute fertig

200 LKW Ladungen wurden bewegt

In den letzten zweieinhalb Wochen war die K51 auf dem Teilstück Ortsausgang Mönkeberg bis Teichtor, Heikendorf, gesperrt. Grund hierfür war die Sanierung der Fahrbahnoberflächen von Straße und Radweg auf einer Länge von insgesamt 1,1 km.
Im Rahmen eines Baustellenbesuchs, zu dem der stellvertretende Landrat Werner Kalinka und der Bauausschussvorsitzende Hans-Herbert Pohl eingeladen hatten, überzeugten sich Kreistagsabgeordnete kurz vor Abschluss der Arbeiten vor Ort, wie aufwändig die Sanierungen von Straßen und Radwegen sind. Zugleich hob Kalinka die Bedeutung der Maßnahme hervor: „Von September 2013 bis August 2016 wurden auf
5,1 Kilometer Länge zwischen der Kreisgrenze Kiel und Kreisel Brodersdorf rund 1,37 Mio. € investiert, davon rund 50 % Kreismittel. Dies ist eine wichtige Maßnahme für den Amtsbereich Schrevenborn. Die K51 wird von den dort lebenden Menschen rege genutzt und nimmt eine zentrale Rolle für den Verkehr ein. Dies ist auch für den Tourismus wichtig.“

Matthias Paraknewitz (LBV-SH, Leiter der Niederlassung Rendsburg) und Heinrich Broja (Straßenbauingenieur der Kreisverwaltung Plön) stellten die Komplexität der Bauarbeiten für die Anwesenden eindrucksvoll dar. „Der logistische Aufwand wird häufig unterschätzt. Allein für die Straßen- und Radwegesanierung dieses Teilabschnitts der K51 werden insgesamt 4400 Tonnen Asphaltmischgut benötigt. Das entspricht in etwa 200 LKW Ladungen“, so Paraknewitz. „Zudem sind die technischen Qualitätsansprüche enorm hoch. Alle Arbeitsschritte müssen genau aufeinander abgestimmt sein.“
Besonderes Augenmerk richten die Arbeiter auf das Mischgut, dass auf die Straße aufgetragen werden soll. Broja: „Dieses muss nicht nur in der richtigen Qualität und Menge auf den Tag genau bestellt und abgerufen werden, sondern unbedingt auch mit einer Temperatur von mehr als
130 Grad geliefert werden. Sonst kann das Mischgut von den Walzen nicht ausreichend verdichtet werden.“ Auch die Einbaugeschwindigkeit hängt mit der Anlieferung des Mischgutes zusammen. Gleichzeitig müssen aber Wartezeiten der Transportfahrzeuge vermieden werden. „Sie kosten Zeit und damit Geld und verursachen außerdem Temperaturverluste des Mischgutes“, so Broja. Wichtig sei daher, dass Mischwerk, Spediteure und Baustellenleiter in ständigem Kontakt stehen.

Den eigentlichen Bauarbeiten gehen bereits umfangreiche Vorarbeiten voraus. Mittelfristige Finanzplanungen, Einwerben von Fördermitteln, Ausschreibung und Vergabe sowie die Information von Anliegern nehmen viel Zeit ein. Paraknewitz: „Wir versuchen Behörden, Gewerbetreibende und Anwohner stets rechtzeitig zu informieren, damit sich nach Möglichkeit jeder auf bevorstehende Bauarbeiten und dadurch entstehende Einschränkungen einstellen kann.“ Ein genauer Baubeginn und Bauablauf kann immer erst kurz vor Beginn der Arbeiten mitgeteilt werden, da die Logistik auf der Baustelle sowie die Zulieferung und Produktion der Baustoffe stark von der Disposition der beteiligten Baufirmen abhängig ist. Zudem sind Asphaltarbeiten witterungsabhängig.

Der Kreis Plön investiert in diesem Jahr rund 700.000,- € in die Deckenerneuerungen von Radwegen und Straßen. Die Sanierungs-arbeiten am Radweg der K13 zwischen Schönberg und Krummbek wurden bereits abgeschlossen. In Kürze folgen noch die Straßenfläche und der Radweg an der K10 (Abschnitt L49 bis Sieversdorf). Mit einem Radwegeanteil von 57% an den Kreisstraßen nimmt der Kreis Plön im Vergleich zwischen den Kreisen in Schleswig-Holstein die Spitzenposition ein.

Die Kreistagsabgeordneten Rainer Weigel (links), Dr. Claus Thies (3. v.l), der Bauausschussvorsitzende Hans-Herbert Pohl (3. v.r.) und der stellvertretende Landrat (2.v.r.) lassen sich die Funktionsweise eines Fertigers erläutern, der das Asphaltmischgut auf die K51 aufträgt.

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