Schimmelpilzbildung in
Innenräumen
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In den letzen Jahren häufen sich verstärkt Schäden durch
Schimmelpilzbefall in Wohnräumen. Besonders befallen sind meist Bäder und
Schlafzimmer. Ein Schimmelpilzbefall in der Wohnung sieht aber nicht nur
unschön aus, er kann zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen und auf
Dauer auch das Mauerwerk zerstören. |
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Ansprechpartner |
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Download: |
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Schimmelpilze sind Mikroorganismen des täglichen Lebens. Ihre Sporen
finden sich überall in der Außenluft. Bieten Innenräume ihnen gute
Entwicklungsbedingungen wie ausreichend Luftfeuchte und Materialien aus
organischen Bestandteilen (Holz, Tapeten, Stoff, etc.), können sie sich
auch dort ansiedeln. |
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Schimmelpilze im Innenraum |
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Links: |
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Schimmelpilzsporen benötigen zum Auskeimen eine Luftfeuchtigkeit von
mindestens 65 - 85°C. Die wichtigste Vorbeugungs- und Bekämpfungsmaßnahme
ist daher die Vermeidung einer zu hohen Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. |
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Schimmel im Innenraum entsteht immer dort, wo sich warme feuchte Raumluft
an kalten Wänden niederschlägt. Warme Luft kann sehr viel mehr
Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Sind die Außenwände einer Wohnung oder
eines Hauses nicht ausreichend isoliert, kann sich an den kalten
Innenseiten dieser Wände Kondenswasser bilden. Die warme Zimmerluft kommt
mit der kalten Oberfläche in Berührung und kühlt dort ab. Dabei
kondensiert ein Teil der Feuchtigkeit an der kalten Wand. Diese nimmt die
Feuchtigkeit auf und speichert sie, wodurch sie dem Schimmel eine ideale
Lebensgrundlage bietet. |
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Problemstellen sind alle so genannten Kältebrücken wie z.B.:
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Ursachen für
eine hohe Feuchtigkeit in Innenräumen sind z.B.:
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hohe
Luftfeuchtigkeit im Raum durch Kochen, Waschen, Duschen,
Baden, Zimmerpflanzen, defekte Rohrleitungen, Aquarien ...
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Wie wirken Schimmelpilze auf den
Menschen |
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Schimmelpilzsporen können das menschliche Immunsystem beeinflussen und
Allergien auslösen. Empfindliche Personen reagieren hauptsächlich mit
allergischen Reaktionen wie Schleimhautreizungen, Schnupfen und
Atembeschwerden. |
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| MVOC (
Mikrobiologisch produzierte organische Verbindungen ) sind
Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen, die den typischen
"Schimmelgeruch" verursachen. Der Geruch wird meist als "muffig"
beschrieben und führt zu einem schlechten Raumklima. Die Wirkung der
MVOC’s auf den menschlichen Organismus ist noch nicht eindeutig geklärt.
Sie stehen im Verdacht, unspezifische Störungen wie
Schleimhautreizungen und Kopfschmerzen hervorzurufen. |
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Erste Hilfe
gegen Schimmel |
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Kleinere "Schimmelflecken", z.B. an
Duschvorhängen, Fugen von Badezimmerfliesen oder Fensterrahmen können Sie
mit 80%igem Ethylalkohol oder 5%iger Sodalösung (in der Apotheke
erhältlich) entfernen. |
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Spezialmittel zur Schimmelbekämpfung
(„Antischimmelfarben“ bzw. organische „Schimmelvernichter“) sollten nicht
verwendet werden. Diese Mittel können den Schimmelpilz auf Dauer nicht
beseitigen und gefährden zudem die Gesundheit. |
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Bei größeren Schäden sollten die mit
Schimmelpilz befallenen Materialien wie Tapeten, Teppichböden und ggf. auch
der Wandputz in jedem Fall entfernt werden. Ein einfaches Überstreichen der
befallenen Flächen reicht nicht aus. Befallene Möbelstücke mit geschlossener
Oberfläche (Stühle, Schränke, etc.) sind oberflächlich feucht zu reinigen,
zu trocknen und mit 80%iger alkoholischer Lösung zu desinfizieren. Beachten
Sie dabei bitte den entsprechenden Brand- und Atemschutz, d.h. nur kleine
Mengen verwenden, gut lüften, nicht rauchen und kein offenes Feuer.
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Empfehlungen um Schimmelpilzbefall in Innenräumen zu vermeiden: |
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Auch ungeheizte Räume und Keller müssen
regelmäßig gelüftet werden. Je kühler ein Raum ist, desto sorgfältiger
muss er gelüftet werden, denn die kühlere Luft kann weniger
Feuchtigkeit aufnehmen und neigt noch schneller zum Kondensieren.
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Kellerräume im Sommer nur nachts lüften
-
Baumängel beheben (defekte
Rohrleitungen, Mauerrisse,
Außenputzschäden, Undichtigkeiten von Dächern, vor allem von
Flachdächern).
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