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Hörschäden vermeiden

   
   

Aufklärung des Amtes für Gesundheit über mögliche Hörschäden bei Jugendlichen durch zu laute Musik

 

Links:

Ansprechpartner für Veranstaltungen in Schulen

 
Jugend will sicher leben
 
Forum gutes Hören
 
earaction
 
hear it
 
Nach den Erkenntnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) hat bereits jeder vierte Jugendliche Probleme mit seinem Gehör, und viele Teenager verfügen nur noch über ein Hörvermögen, wie es für Senioren typisch ist. Die BzgA schätzt, dass ein Drittel der Jugendlichen von heute mit spätestens 50 auf ein Hörgerät angewiesen sein wird.
 
Auf der Suche nach einer Erklärung für diese Entwicklung wird man schnell fündig: Walkman, mp3-Player, Handy, Gameboy und zu häufige, zu lange Diskotheken- oder Konzertbesuche. Bei dieser Dauerbeschallung, dem sich viele Teenager und junge Erwachsene aussetzen, haben die Ohren keine Chance auf die nötige Erholungspause. Die möglichen Folgen zu lauter Musik sind für unser Gehör gravierend, denn durch Lärm verursachte Schwerhörigkeit ist unheilbar.
 
Die Geräuschkulisse in einer Disko oder auf einem Konzert kann schnell 110 Dezibel erreichen. Und das bedeutet Alarm für die Ohren. Denn für unser Gehör wird’s ab 85 Dezibel problematisch, dieser Wert markiert die Grenze zum hörschädigenden Bereich. Ob die Ohren in ihrer Funktion tatsächlich beeinträchtigt werden, hängt auch davon ab, wie lang man sich einer Geräuschquelle aussetzt. Mediziner gehen davon aus, dass in einer lauten Disko bereits nach wenigen Minuten pro Tag die Schwelle überschritten wird, die zum Hörschaden führen kann.
   
Daher führt das Amt für Gesundheit in verschiedenen Schulen des Kreises Veranstaltungen zu diesem Thema durch. Die Präventionsmaßnahmen richten sich an Jugendliche ab 13 Jahre, da sich in diesem Alter die Hörgewohnheiten verfestigen. Schülerinnen und Schüler 8. Klassen werden dabei über mögliche Hörschäden durch Freizeitlärm informiert. Gleichzeitig werden den Schüler/-innen teilweise freiwillige Hörtest angeboten und die Möglichkeit, festzustellen wie „laut“ die mitgebrachten mp3-Player eigentlich wirklich sind.  
   
In den letzten Monaten wurden dabei in 40 Klassen Vorträge gehalten und ca. 400 Hörtest durchgeführt.  Bei der Prüfung der mp3-Player der Schüler/innen wurden bei einigen Geräten Höchstwerte von 115 dB gemessen, was übrigens die Werte eines Presslufthammers oder einer Kreissäge übertrifft.  
   
Wichtig ist dem Amt für Gesundheit, dass junge Menschen erreicht werden. Denn für sie gehört laute Musik in Discos, auf Konzerten oder vom mp3-Player zum Alltag. Dies soll such so bleiben, nur bitte nicht ganz so laut. Schwerhörigkeit und chronischer Tinnitus (Ohrgeräusche) können die Folge sein, was bei den Jugendlichen gravierende negative Folgen im Alltagsleben haben kann. Sie schränke zum Beispiel die Berufswahl ein und verhindere intensive soziale Kontakte.  
   
Weiterführende Schulen im Kreis Plön, welche Interesse an diesen Präventionsveranstaltungen für 7./8. Klassen haben, können sich Mo-Fr. 8-12 Uhr gerne telefonisch beim Amt für Gesundheit (04522 743 465) melden.  
   
   
   
   
   
        Frau Opitz
         
  Kreis Plön Telefon:   04522 / 743 - 465
  Amt für Gesundheit      
  Hamburger Str. 17-18 Fax:   04522 / 743 - 95 - 465
  24306 Plön      
    E-Mail:   silvia.opitz@kreis-ploen.de
  Haus C      
  Zi. 330      
         
 
 
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