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  an sieht es auf den  
  ersten Blick: dieses Wappen gehört zu
einem Gebiet im Nor-
 
   
Einer dieser Kreise war der Kreis Plön.  Über diesen Zeit-
punkt der ersten preußischen Kreiseinteilung hinaus ist
die Geschichte des Kreises Plön zum einen die Geschichte
des ostholsteinischen Raumes, aus dem der Kreis heraus-
geschnitten, zum anderen die Geschichte der einzelnen
Teile, aus denen er zusammengefügt wurde. In beiderlei
Hinsicht kann sich die bunte Bewegtheit der geschicht-
lichen Entwicklung mit derjenigen jeder anderen deutschen
Landschaft messen.
  den, in dem es Wald  
  und Fischfang gibt. Die  
  Farben und die Sym-  
  bole verraten es, Blau,  
  Weiß und Rot - das  
  sind die Landesfarben  
  Schleswig-Holsteins,  
  auch das Silber gehört  
  heraldisch dazu. Die  
  Bilder in den Farbfel-  
Der weitaus größte Gebietsteil des Kreises
Plön gehört einer Landschaft an, die Jahr-
hunderte hindurch als "Wagrien" bezeichnet
war. Der Name führt auf den Volksstamm
der Wagrier zurück. Er war in der Zeit der
großen Völkerwanderungen im 7. und 8.
Jahrhundert von Osten her in das von der
früheren suebischen Bevölkerung geräumige
wald- und seenreiche Gebiet eingedrungen.
Seit Beginn des 9. Jahrhunderts trennte ein
locker befestigter "Sachsenwall", der "limes
saxoniae", diesen slawischen Siedlungsraum
von dem der nordelbischen Sachsen.
  dern erzählen ihre    
  eigenen Geschichten -    
  jahrhundertealte Lan-    
  desgeschichte verbirgt    
  sich hinter schlichten    
  Details.    
  Das Nesselblatt sym-    
  bolisiert die enge Ver-    
  bindung dieser Region    
  mit den Grafen von    
  Holstein, den    
  Schauenburgern.    
  Das Eichenblatt im    
  Wappen erinnert an die  
Nach wechselhafter, meist kriegerischer
Auseinandersetzung zwischen sächsischen
und slawischen, dänischen und deutschen,
christlichen und heidnischen Volksverbän-
den setzte Mitte des 12. Jahrhunderts die
Kolonisation Wagriens durch deutsche
Ritter und durch Siedler aus den verschiedensten nordeuropäischen Ländern
(Holland, Friesland, Flandern, Westfalen)
ein. Ihr herausragender Führer war der
Schauenburger Graf Adolf II. 

 

  großen Waldbestände  
  dieser Region. Die  
  Ähre weist auf die be-  
  deutende Landwirt-  
  schaft hin. Der Fisch  
  im blauen Wasser  
  unter dem weißen  
  Wellenband erzählt  
  von dem ausgedehn-  
  ten Seengebiet und  
  von der Lage am  
  Meer.    
       

 
   

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